Mario Sperlich junior feierte Premiere als Clown. Foto: Wolff

Der „Circus Marokko“ geleitet von der Zirkusfamilie Sperlich-Trumpf, begeisterte in Burladingen mit einer Vorstellung, die Zirkustradition und moderne Elemente vereinte.

Die Manege erstrahlte in buntem Licht, als der „Circus Marokko“ seine Pforten für die erste Vorstellung der Saison öffnete. Fast alle Plätze im Zelt waren belegt.

 

Inhaber des Zirkus ist Mario Sperlich, der die Manege mit seiner Lebensgefährtin Jaqueline Trumpf leitet. Beide stammen aus Zirkusfamilien, sie in achter Generation, er in sechster Generation.

Unterstützt werden die beiden Schausteller von den Eltern von Jaqueline Trumpf. Der gemeinsamen Sohn Mario, der ebenfalls tatkräftig mithilft, feierte am Gründonnerstag seine Premiere in der Manege als Clown. „Wir waren positiv überrascht, dass die erste Aufführung so voll war“ sagte Jaqueline Trumpf nach der Vorstellung – das habe den Druck alles richtig zu machen nochmals erhöht.

Zirkuskunst trifft aufmoderne Interpretationen

Der kleine Familienzirkus ist eine Mischung aus klassischem Zirkus und modernem Flair. Klassische Elemente der Artistik, des Clowning und der Tierdressur, werden verbunden mit modernen Kostümen wie Olaf und Elsa aus „Die Eisprinzessin“, oder das Messerwerfen mit Amerikanischen Cowboys und Lasso Elementen.

In der zweistündigen Show erlebt man viele verschiedenen Facetten und auch das Publikum wird regelmäßig miteinbezogen. Die Eltern werden zu Zielscheiben beim Messerwerfen oder springen mit verbundenen Augen über das Seil des Clowns. Doch vor allem die Kinder haben ihre Freude an dem bunten Treiben in der Manege. Sie durften das Lama und die Schlange streicheln, konnten mit Olaf und Elsa im Zirkel tanzen oder einem Stofftier beim Kunststücke machen helfen.

Waghalsige und spannende Akrobatik Aufführungen

Die akrobatischen Elemente hingegen lassen das Herz höherschlagen, etwa wenn Jacqueline Trumpf in ihrem Ring an der Spitze des Zeltes turnt und bei der Seilakrobatik das Stahlseil spielend überquert. An anderer Stelle steht Mario Sperlich auf einem waghalsigen Holzaufbau der auf einer Rolle schwankt oder lässt Flammen durch die Manege lodern beim Feuerspucken.

Mit 18 Lastwagen durch Deutschland

Der „Circus Marokko“ der in Burladingen seinen Auftakt macht, reist mit etwa 18 Lastwagen das ganze Jahr durch Deutschland. In den Sommermonaten wird aus der Manegen-Show ein Mobiler Freizeitpark und in der kalten Jahreszeit verwandelt er sich zu einem Winterzirkus. Wann sie das nächste Mal nach Burladingen kommen, wissen sie noch nicht. Doch „In Burladingen ist es schön und wir wurden gut aufgenommen“, sagte die Zirkuschefin und freut sich über den erfolgreichen Saisonstart.

Bis Ostern in der Fehlastadt

Der „Circus Marokko“ bleibt noch bis zum Ostermontag in der Fehlastadt. Am Freitag und Samstag heißt es ab 16 Uhr „Manege frei“. Am Sonntag beginnt die Show um 11 Uhr, und die geplante Zusatzshow am Ostermontag findet ab 14 Uhr statt.