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Calw Keine heimische Erde zum Tälesbach

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Beim Standort Tälesbach geht es, so sagen Experten, um eine Gefahrenabwehr. Foto: Hölle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Alfred Verstl

Calw. Hätte die geplante Auffüllung der Deponie Tälesbach mit belastetem Z2-Material vermieden werden können, wenn man heimisches Erdmaterial verwendet hätte? An sich eine gute Idee, die sich aber nicht umsetzen lässt,

Gemeinderat Hans Necker (Neue Liste Calw) hatte die Variante wieder ins Gespräch gebracht, als der Bau- und Umweltausschuss um die Erweiterung und den Neubau städtischer Deponien sprach. Dabei ist die Idee alles andere als neu. Und das brachte Oberbürgermeister Ralf Eggert dann doch ziemlich in Rage. Habe er doch in Bürgerversammlungen in Hirsau und Althengstett eindeutig darauf hingewiesen, dass das aus mehreren Gründen nicht geht. Neckers erneuten Vorstoß empfand er gar als "unverschämt".

Sanierungspflichtig sei neben der Stadt die Deutsche Bahn. Und die Bahn wolle Z2-Material verfüllen. Und letztlich auch die Stadt Calw. Denn eine Bewertungskommission des Regierungspräsidiums habe das umstrittene Material für den Tälesbach zugelassen. Als Folge müsse, so erläuterte Eggert, das beauftragte Unternehmen für dieses Material an die Sanierungspflichtigen auch mehr Geld bezahlen. Angesichts des hohen Zuschusses seien Bahn wie Stadt gehalten, so kostengünstig wie möglich zu verfahren. Ansonsten, so die Konsequenz, gebe das Land dafür auch kein Geld. In den Fraktionen wird nun überlegt, über das Thema nochmals öffentlich zu diskutieren.

Zudem seien die städtischen Erddeponien, bei denen dringend nach Erweiterungen gesucht werden muss, und die Deponie Tälesbach nicht zu vergleichen. Beim Standort Tälesbach gehe es um eine Gefahrenabwehr. Das heißt, die Deponie muss aufgefüllt werden, um ein Abrutschen in Richtung Hirsau zu vermeiden. Allenfalls, so meinte Gemeinderat Werner Greule (Freie Wähler), ließe sich die Kommission haftbar machen, falls mit dem Z2-Material doch etwas schief laufen sollte.

Die Stadt sei so oder so verpflichtet, so Eggert, die Erddeponien vorzuhalten. Der Standort Zettelberg im Westen ist schon nicht mehr in Betrieb, die Deponie Stichle erreicht die Kapazitätsgrenze in zwei Jahren. Nun soll die Verwaltung die bestehenden Überlegungen zur Ausweisung neuer Standorte und zur Erweiterung bestehender Deponien weiter verfolgen. Dabei wird die Erweiterung von Zettelberg oder Stichle geprüft. Auch an eine neue Deponie Allmend, nördlich des Gewerbegebiets Würzbacher Kreuz, wird gedacht.

 
 

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