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Calw Erst Kanalarbeiten, dann Sanierung

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Weil es bei Starkregen zu Überschwemmungen im Bereich der Kreuzung kommt, müssen Kanalarbeiten erledigt werden. Foto: Menzler Foto: Schwarzwälder Bote

Schon seit längerem sind Kanalarbeiten in der Stuttgarter Straße, genauer: zwischen Bauknecht-Kreuzung und Schützenstraße, geplant. Der Zuwendungsbescheid des Landes Baden-Württemberg ließ jedoch auf sich warten. Nun kann die Verwaltung in die konkrete Planung der Maßnahmen einsteigen.

Calw. Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren vorgekommen, dass die Stuttgarter Straße bei Starkregen­ereignissen überschwemmt wurde. Besonders der Bereich der Bauknecht-Kreuzung war davon betroffen. "Die vorhandenen Kanäle und die Verdolung des Ziegelbachs sind überlastet", hatte Jürgen Greule, Leiter des Tiefbauamts der Stadt, schon Ende vergangenen Jahres erklärt.

Bushaltestellen barrierefrei

Damals stand zwar schon fest, dass die Kanalarbeiten angegangen werden sollen, jedoch noch nicht wann. Die Planung hänge davon ab, ob und wann das Land Baden-Württemberg einen Förderbescheid gebe, hieß es damals. Inzwischen ist das Schreiben bei der Stadtverwaltung eingegangen. Rund 885 400 Euro an Zuwendungen sagt das Land darin zu, meint Greule. Der Startschuss für die weitere Planung ist damit gefallen.

Zunächst müssen die Beteiligten, also Vertreter des Landratsamts, des Regierungspräsidiums, des Tiefbau- und Ordnungsamts sowie ein Busunternehmen für Fahrplananpassungen die Ausschreibung vorbereiten und den konkreten Ablauf der Arbeiten festlegen. "Mit dem Bau soll im April, spätestens Mai 2020 begonnen werden", sagt Greule.

Bei den Arbeiten soll ein Kanal parallel zur Ziegelbachverdolung in der Stuttgarter Straße verlegt und im Bereich unterhalb der Schützenstraße wieder an den Bach angeschlossen werden, erläutert der Tiefbauamtsleiter. Dadurch soll gewährleistet sein, dass eine gewisse Wassermenge des Regenüberlaufbeckens Kimmichwiesen aufgenommen und wieder in den Bach geleitet wird, anstatt beinahe ungehindert auf die Straße zu fließen. Momentan könne die bestehende Ziegelbachverdolung die Überlaufwassermenge des Regenüberlaufbeckens "Kimmichwiesen" nicht aufnehmen, meint Greule.

Sind die Kanalarbeiten abgeschlossen, folgt sogleich die nächste Baustelle. Dann nämlich soll eine Belagssanierung im Bereich der Kreuzung vollzogen werden. Dies wäre der Lückenschluss zwischen den Teilen der Stuttgarter Straße, die bereits saniert wurden und jenem Kreuzungs-Abschnitt. Die Maßnahme, für die das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig ist, wurde wegen der Kanalarbeiten nach hinten verschoben, da sonst der neue Belag wieder hätte aufgerissen werden müssen (wir berichteten). Im Zuge der Sanierung werden auch die dortigen Bushaltestellen barrierefrei, kündigt Greule an. Und in Bezug auf den Zeitplan: "Die letzten Belagsarbeiten werden vermutlich im Mai 2021 durchgeführt"

Für die Autofahrer werden die Arbeiten voraussichtlich keine gravierenden Einschränkungen bedeuten. "Die Kanalmaßnahme wird größtenteils unter halbseitiger Sperrung geleistet", führt der Tiefbauamtsleiter aus. Dass es bei der anschließenden Belagssanierung einzelne Tage zu einer Vollsperrung kommen könnte, möchte er hingegen nicht ausschließen. Die Details des Vorgehens müssten aber erst noch bei besagtem Treffen mit den Beteiligten festgelegt werden. Öffentlich vorgestellt wird das Ganze auch noch im Betriebsausschuss der Stadtentwässerung im November.

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