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Calw Brand bricht auf KSK-Gelände aus

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Mehr als 30 Einsatzkräfte rückten zur Kaserne aus. Foto: Weißenmaier

Calw - Dass es in der Graf-Zeppelin-Kaserne des Kommando Spezialkräfte (KSK) aktuell viele brennende Themen gibt, ist nichts Neues. Dass es zu allem Übel nun auch noch richtig brennt, das rief am Mittwochabend die Feuerwehren der Abteilungen Calw, Stammheim und Holzbronn auf den Plan.

Ausbreitung des Feuers verhindert

Das Feuer war in einem Gebäude mit holzverarbeitenden Maschinen ausgebrochen. Mutmaßlich hatten sich Ablagerungen von Sägespänen und Sägemehl im Absaugsystem der Anlage einer Werkstatt entzündet. Zunächst waren die Abteilungen der Feuerwehr Stammheim und Holzbronn vor Ort und konnten unter Einsatz von zwei C-Strahlrohren im Innenangriff im Keller und in der Werkstatt des Gebäudes eine Ausbreitung des Feuers in der Absauganlage stoppen.

Wassersauger bereitgestellt, um Schäden abzuwenden

Dazu wurde die Absauganlage mit einem Trennschleifer geöffnet und Schaummittel eingebracht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, sorgte ein großer Ventilator vor dem Eingang des Gebäudes dafür, dass der Brandrauch aus dem Gebäude gezoen werden konnte. Bei einer Begehung des Gebäudes stießen die Führungskräfte der Feuerwehr auf die Tatsache, dass die Türe ins Treppenhaus nicht verschlossen gewesen war. Im Verlauf des Einsatzes wurde noch die Abteilung Calw hinzugezogen.

Als problematisch hatte sich für die Feuerwehr auch der Umstand herausgestellt, dass zahlreiche Eingänge oder Zugänge versperrt gewesen waren. Um einen Wasserschaden abzuwenden und trotz des geringen Löschmitteleinsatzes stellte die Feuerwehr noch einen Wassersauger bereit. Insgesamt waren vier Löschgruppenfahrzeuge, drei Mannschaftstransportwagen sowie ein Sonderfahrzeug der Feuerwehren im Einsatz. Der stellvertretende Kommandant, Rainer Stotz, der gemeinsam mit den Abteilungskommandanten Steffen Kuhn aus Stammheim und Rainer Schütz aus Holzbronn den Einsatzablauf organisierte, zeigte sich im Ergebnis seiner Einsatzkräfte zufrieden: "Zunächst war nur ein Mittelbrand gemeldet, was im weiteren Verlauf umfangreichere Maßnahmen notwendig machte. Dennoch konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden. Trotz der langen Übungspause hat die Mannschaften die Situation gut unter Kontrolle gebracht", lobte Stotz die mehr als 30 freiwilligen Einsatz­kräfte.

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