Bertold WiesnerFoto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Initiative ruft im aktuellen Burladinger Amtsblatt dazu auf, den Ersten

Eine Initiative ruft im aktuellen Burladinger Amtsblatt dazu auf, den Ersten Beigeordneten Wiesner auf den Wahlzettel zu schreiben. Der winkt ab.

Burladingen (eri). Eine neuerliche Amtsblatt-"Bombe", drei Tage vor der Bürgermeisterwahl in Burladingen – eine, mit der auch Berthold Wiesner gar nicht glücklich ist: "Ich werde es nicht machen", sagt der langjährige hauptamtliche Stellvertreter des Stadtchefs auf Anfrage unserer Zeitung. "auf keinen Fall." Einen Vorgang wie in Albstadt solle es in Burladingen nicht geben, betont er. In der Nachbarstadt war vor einigen Jahren der jetzige Oberbürgermeister Klaus Conzelmann im zweiten Wahlgang ins Amt gelangt. Im ersten hatte er gar nicht kandidiert; für den zweiten hatte eine Initiative dazu aufgerufen, Konzelmanns Namen auf die Wahlzettel zu schreiben. Es ehre ihn, so Wiesner, dass ihm einige auf diese Weise ihr Vertrauen aussprächen, aber wenn er das Amt gewollt hätte, hätte er sich beworben. Wiesner: "Ich wünsche mir, dass die Burladinger von ihrem Wahlrecht rege Gebrauch machen, und sie sollen sich bitte für einen der fünf Kandidaten entscheiden". Tatsächlich wären jene Stimmen, die für Wiesner auf dem Wahlzettel stehen, verschenkt, denn: Das Bürgermeister-Amt will er nicht übernehmen.

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