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Burladingen Segen bringen, Segen sein

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Pfarrer Konrad Bueb fragt: "Was waren Caspar, Melchior und Balthasar für Leute?" Foto: Schwarzwälder Bote

Am Dreikönigstag fand in der Burladinger Fideliskirche eine Eucharistiefeier statt. Im Beisein einer Sternsingergruppe segnete Pfarrer Konrad Bueb zu Beginn die Segenspäckchen.

Burladingen . Nach der Begrüßung zog Bueb gemeinsam mit den Sternsingern zum Eingang der Kirche, wo die Segenspäckchen zum Mitnehmen ausgelegt waren. Wegen der Corona-Pandemie könne die Sternsingeraktion nicht wie üblich stattfinden, erläuterte Bueb. Aus diesem Grund seien sogenannte Segnungspäckchen zusammengestellt worden, mit Aufklebern, auf denen der Haussegen steht sowie Informationen, auf welche Weise eine Spende getätigt werden könne.

Nach der Segnung ging Bueb in seiner Predigt auf die Heiligen Drei Könige ein. "Was waren das für Leute?", stellte Bueb in den Raum. "Sterndeuter gab es schon vor 3000 bis 4000 Jahren", erzählte er. "Es waren sehr gelehrte und weise Leute, die den Lauf der Sterne erforschten und deuteten. Im Matthäus-Evangelium heißt es: Sie kamen aus dem Morgenland. Damit könnte Babylonien/Mesopotamien gemeint sein. Vieles spricht für einen Ort im heutigen Irak oder anderswo am persischen Golf."

Wie viele Sterndeuter nach Bethlehem kamen, darüber mache die Bibel keine Aussa-ge. Erst im 6. Jahrhundert seien aus den Sterndeutern Könige geworden. Man habe angenommen, dass nur Könige Königsgeschenke überreichen können. Auch seien die Namen in der Bibel noch nicht genannt. Sie seien erst im 9. Jahrhundert als Caspar, Melchior und Balthasar aufgetaucht.


Die Heiligen Drei Könige brächten zum Ausdruck, dass Gott in Jesus für alle Menschen gekommen ist – zu allen Rassen und Ethnien, zu arm und reich, zu den Armen und Leidenden. "Jesus ist zu allen Völkern gekommen. Davon leitet sich die Sternsingeraktion ab. Sie ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder."

Bei dieser 63. Aktion wird auf das Schicksal von Mädchen und Jungen aufmerksam gemacht, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen, weil ihre Eltern im Ausland arbeiten.

Schätzungen zufolge seien allein in der Ukraine, dem Beispielland der Sternsingeraktion 2021, zwei Millionen Kinder von Arbeitsmigration betroffen.

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