Herrlich! Die Masken der Hörschwager Schützen Foto: Schwarzwälder Bote

Maskenchallenge: "Absolventen": Rauchkatzen Stetten, Züchter aus Burladingen und SV Ringingen

Burladingen-Hörschwag/Burladingen/Burladingen-Stetten (hp). Der Maskenchallenge nächster Teil: Der Hörschwager Schützenverein hat sich seine Masken quasi geschossen und auf diese Art auch die Narrenzunft Rauchkatzen aus Stetten als nächsten Absolventen der Maskenchallenge ermittelt.

Vom Albverein aus Stetten nominiert, überlegte Oberschützenmeister Stephan Locher, wie die Challenge zu bewältigen sei. Die Schützenkameraden, die ihn unterstützen sollten, informierte er mittels Salutschuss. Den im Rucksack enthaltenen Schnaps konsumierte er im Film hingegen weitestgehend selber. In Ermangelung von Schere, Faden und Nähmaschine entschied man sich, Löcher in die Tücher zu schießen.

Was so einfach aussieht, war aber sicher viel Arbeit. Denn es entstanden zwei herrliche Masken, aus dem Rucksack sogar eine Osterhasenmaske. Nun sollte man den nächsten Absolventen ermitteln. Aus fünf Karten, auf den verschiedene Vereine notiert waren, wurde die der Narrenzunft Rauchkatzen aus Stetten "geschossen". In die Gewehrtasche, die mit Material gepackt wurde, gab es oben drauf noch zwei "Albquell".

Nachdem die Rauchkatzen aus Stetten also bereits von den Schützen aus Hörschwag nominiert worden waren, fiel auch die Wahl der Kleintier-züchter aus Burladingen auf die Stettener Narrenzunft.

Da der Burladinger Kleintierzuchtverein zuvor aber auch die Züchterkollegen aus Gauselfingen nominiert hatte, dürfte es bei drei Vereinen bleiben.

Zuvor hatte man das Paket der Züchter aus Hausen vor der Haustür gefunden, analysiert, und natürlich wurde der Impfstoff verkostet. Die Vorsitzenden Ralf Hackmann und Michel Maier riefen einige Helfer herbei, die alles ver-arbeiteten und zwei prächtige Masken herstellten.

Dann wurde für die nächsten gepackt. "Babierzuig", wie es Michel Maier nannte, und "Ballabendel – do kascht sogar an Bulldog damit abschleppa". Weiter gab’s alte Bierdeckel, Medaillen, Trinkhalme, Shirt und eine Krawatte. Nominiert wurden dann die Zuchtkollegen aus Gauselfingen und die Narren aus Stetten.

Der von den Salmendinger Kornbühlmusikanten zur Maskenchallenge nominierte Musikverein Stetten/Hörsch­wag hat den SV Ringingen für die 14. Staffel benannt.

Am Karfreitag trafen sich die Verantwortlichen zu den Vorbereitungen für das Video. Dem lag die Idee zugrunde, an das traditionelle Sägefest an der Walzmühle zwischen Stetten und Hörschwag zu erinnern, das auch für das laufende Jahr bereits wieder abgesagt werden musste.

Dominik Schäfer, der die angetrunkene Bierkiste mit Vereinswappen der Kornbühlmusikanten, T-Shirts, Notenblatt, CD und Schürze in Empfang nehmen durfte, machte sich auf die Suche nach seinen Vorstandskollegen.

Im Probelokal traf er allerdings nur auf zwei probende Mitglieder und auf der Strecke weitere Mitglieder, die am Straßenrand werkelten oder dem neuen Lkw-Anhänger den Osterputz verpassten. Schließlich fand Schäfer seine zwei Vorstandskollegen Thomas Schuler und Florian Heinzelmann am Festplatz der Albmühle in Erinnerungen schwelgend.

Die von Tanja Locher angefertigten Masken wurden dann auch an der Mühle präsentiert: die blaue von Florian Heinzelmann, die weiße von Thomas Schuler und die Dritte vom inoffiziellen Maskottchen "Ratze", das den Musikverein zu Wertungsspielen begleitet.

Am Ende wurde der SV Ringingen nominiert, der Koffer mit den Utensilien an einen der Vorsitzenden – Stefan Schoser – übergeben.

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