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Burladingen Feuerwehr funkt ab jetzt digital

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Nach der Theorie ging es ab in die Fahrzeugkabinen um den Digitalfunk unter realen Bedingungen zu testen. Fotos: Eule Foto: Schwarzwälder Bote

Der Mittwoch dieser Woche war für die Feuerwehr Burladingen ein historischer Tag. Seit diesem Tag funkt sie digital.

Burladingen. Und was Stadtbrandmeister Ilija Pilic besonders stolz macht: Die Burladinger Wehr ist nicht nur im Landkreis und Regierungsbezirk sondern in ganz Baden-Württemberg die erste Wehr, die alle Fahrzeuge und Gerätehäuser komplett auf Digitalfunk umgestellt hat.

Ein Fortschritt auf der ganzen Linie, das gesamte Vier-Meter-Band ist jetzt auf digital umgestellt. Bleibt noch der Wermutstropfen mit dem Zwei-Meter Band, dieses wird im Gegensatz zu anderen Bundesländern in Württemberg noch nicht digitalisiert.

Bevor es so richtig los ging mit dem Funken, gab es nochmals eine theoretische Einführung durch die Firma KTF-Feuchter GmbH, die das System installiert hatte und betreut.

Doch was unterscheidet das neue vom alten System? Vor allem wo liegen die wesentlichen Vorteile? Im Prinzip gleichen die neuen Geräte einem Handy oder Smartphone, und sie bieten riesige Möglichkeiten der Nutzung – freilich werden nicht alle davon für den Feuerwehrdienst benötigt, oder werden mit Fortschreiten der Einrichtung des Digitalfunks erst schrittweise freigeschaltet.

Das Thema Freischaltung betrifft auch die einzelnen Geräte, ohne Freischaltkarte geht gar nichts. Ein Sicherheitsfaktor, denn der Digitalfunk soll verschlüsselt und abhörsicher sein. Die Geräte der Burladinger Wehr, so Ilija Pilic, sind zurzeit für den Funkverkehr im Zollernalbkreis und den benachbarten Landkreisen freigeschaltet.

Bei Großschadensereignissen kann über die zentrale Zulassungsstelle eine weitere Schaltung angefordert werden. Und dann erscheint auf dem Display ein Menü, mit dem man auswählen kann, mit wem man funken will, und wer zugeschaltet wird. Auch die akustische Wiedergabe wurde verbessert: Fremdgeräusche wie das Martinshorn werden unterdrückt.

Zum Auftakt hatten alle Abteilungen zwei Multiplikatoren entsandt, die ihr Wissen an ihre Kameraden weitergeben sollen. Nach viel Theorie waren alle Feuer und Flamme, die neuen Funkgeräte zu testen. Dazu wurden die Fahrzeugkabinen besetzt, und abwechselnd durfte jeder mal funken. Da wurden Gruppenschaltungen und Einzelrufe ausprobiert, und man machte sich mit den Displayanzeigen vertraut. Auch in der Funkzentrale des Feuerwehrhauses machte man sich mit den Bildschirmanzeigen vertraut, die ab jetzt die Einsatzsituationen anzeigen.

Für den Anfang klappte es ganz gut, zeigte sich Ilija Pilic zufrieden. Manches sei gewöhnungsbedürftig, aber durch Üben werde auch das zur Routine – und darauf brennen die Feuerwehrleute.

Ihre Redaktion vor Ort Burladingen

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