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Burladingen Das Gauselfinger Rathaus ins rechte Licht rücken

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Die Beleuchtung am Gauselfinger Rathaus soll insektenfreundlich werden. Foto: Bender Foto: Schwarzwälder Bote

Burladingen-Gauselfingen (vb). Die Tagesordnung des Gauselfinger Ortschaftsrats in der jüngsten Sitzung war lang, und nicht alle Punkte konnten abschließend besprochen werden.

Auf die neue Beleuchtung rund ums Rathaus und den Brunnen konnte man sich schnell einigen. Schließlich kosten die Strahler mit Dämmerungslampe als Insektenschutz nur maximal 350 Euro. "Unser Rathaus soll anständig beleuchtet sein", sprach sich Bernd Kappel dafür aus.

Und Ortsvorsteherin Silvia Entress teilte zum nächsten, etwas befremdlich anmutenden Tagesordnungspunkt augenzwinkernd mit, man befinde sich nicht in der Einflugschneise des Flugplatzes, was man habe abklären müssen.

Als Hausaufgabe gilt es für die Räte auch, ein mögliches Schuppengebiet in Gauselfingen vorzuschlagen. "Brauchen wir so etwas? Wenn ja, wo und wie?", will die Ortsvorsteherin bis zur nächsten Sitzung von den Gremiumsmitgliedern ihre Meinungen erfahren.

Mehrfach habe man sie im Ort auf die Möglichkeit der Einlagerung von Gerätschaften angesprochen. Übrigens auch auf Stellplätze für Wohnmobile. Ob man das auch in Gauselfingen braucht? Die Räte werden sich Gedanken machen.

Was die Verlängerung einer Außenstart- und Außenlandeerlaubnis betrifft, müssen sich allerdings erst einmal die Jäger äußern und ihre Stellungnahme abgeben. Die der Polizei liegt dem Ortschaftsrat Gauselfingen bereits vor. Es geht um die Verlängerung der Genehmigung für zwei Personen mit Gleitschirm-Motordrachen. Aber eine Entscheidung wurde auf die nächste Sitzung vertagt.

"Jeder Bürger kann seine Bedenken schriftlich einreichen"

Abwarten muss das Gremium auch, was die geplanten Windräder auf der Küche betrifft. Silvia Entress erläuterte, dass jeder Bürger und damit auch jeder Ortschaftsrat, seine Bedenken zum Bau der Windräder schriftlich einreichen könne, sobald das Umweltverträglichkeitsprüfverfahren offiziell veröffentlicht werde. Die Stadtverwaltung erhalte dann einen Bericht vom Landratsamt. Danach folge ein öffentlicher Erörterungstermin, zu dem jeder eingeladen werde, der zuvor seine Einwände schriftlich geltend gemacht habe.

Als es um den alten Friedhof ging, beschlossen die Räte, eine Projektgruppe um Ortschaftsrat Manfred Dangel zu bilden, der sich zusammen mit Silvia Entress und Annette Huber bereit erklärte, Ideen für die Gestaltung zu sammeln.: "Jeder ist willkommen, mitzumachen!"

Genau derselbe Aufruf gilt auch für den Laden, der im Ort etabliert werden soll. Noch seien die Gespräche und Überlegungen nicht so weit gediehen, als dass man schon etwas in die Öffentlichkeit geben könnte, bat Ortsvorsteherin Entress um Geduld. Aber natürlich dürften sich schon Bürger melden, die Interesse am Planen und Organisieren hätten. Damit man dann nächstes Jahr, "nach dem Corona-Zirkus", wie es Bernd Kappel ausdrückte, an die Umsetzung gehen könne.

Außerdem überlege man, wie man in der dunklen, kalten Jahreszeit angesichts der Corona-Beschränkungen Kontakt zu den Alleinstehenden im Ort halte könne. Vielleicht indem man öfter mal anrufe, so die Anregung von Entress, die außerdem mitteilte, dass man den behindertengerechten Eingang und die Rampe hinten am Rathaus zeitnah, also noch dieses Jahr, angehen wolle.

Am Samstag, 12. Dezember, soll es mit dem Ortschaftsrat eine Begehung geben, um den alten Kindergarten zu inspizieren und nach Flächen für ein mögliches Schuppengebiet Ausschau zu halten.

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