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Burg Hohenzollern Burgkino trotz Kälte gut besucht

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Das Open-Air-Kino lockte wieder viele Zuschauer auf die Burg Hohenzollern. Foto: Beck

Burg Hohenzollern - Kein Besucher-Rekord, aber viele Highlights: Das Open-Air-Kino auf der Burg Hohenzollern bot dieses Jahr einen Oscar-prämierten Streifen, ein Filmteam live auf der Bühne und ganz zum Schluss noch eine Weltpremiere.

Ziemlich frisch war es am Wochenende im Burghof: 13 Grad zeigte das Thermometer an beiden Abenden – statt kurzen Hosen standen bei vielen Besuchern Decken und Jacken hoch im Kurs. So blieb am Freitag auch rund die Hälfte der 500 Stühle frei.

Dem Hechinger Kinobetreiber Ralf Merkel zufolge lag das vor allem am mäßigen Wetter in den Stunden zuvor: "Viele entscheiden sich eben tagsüber, ob sie abends dann kommen." Und bis in den frühen Abend hinein habe es am Freitag immer wieder geregnet. "Das hat dann wohl einige abgeschreckt", sagte Merkel, der mit der Resonanz dennoch zufrieden war.

Nur ein paar Regentropfen

Zudem blieb es während der FIlmvorführungen trocken – von ein paar Regentropfen am ersten Abend mal abgesehen. Und wer am Freitag gekommen war, wurde dann auch auf hohem Niveau unterhalten mit "The Shape of Water", der die Fantasy-Romanze zwischen einer stummen Reinigungskraft und einem Wasserwesen erzählt und in diesem Jahr den Oscar für den besten Film gewann.

Alle Stühle besetzt waren dann am Samstag zum Schwaben-Abend, bei dem in zwei Filmen viel Dialekt und Humor angesagt waren. Bevor es mit "Laible und Frisch – Do goht dr Doig" los ging, gab es ein kurzes Gespräch mit der Filmcrew, die extra auf die Burg gekommen war und Einblicke in die Entstehung des Films gab.

Zugeschaltet war zudem das Schauspiel-Ehepaar Walter Schultheiß (94) und Trudel Wulle (92) – beide spielen ebenfalls im Film mit und hatten bei einem Besuch auf der Burg am Samstagmittag eine Video-Botschaft hinterlassen.

Er fühle sich wohl auf der Burg, so Schultheiß: "Ich bin geborener Monarchist: mit Kaiserschnitt auf die Welt gekommen." Der Besuch der Filmcrew gestaltete sich beim zweiten Film des Abends dagegen eher schwierig – handelte es sich doch um eine Neubearbeitung von Fritz Langs "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" aus dem Jahr 1960.

Dafür war der kreative Kopf dahinter auf die Burg gekommen: Dominik Kuhn alias "Dodokay" hatte den Film nicht nur neu auf Schwäbisch synchronisiert und alle Rollen selbst gesprochen, sondern ihm auch eine neue Handlung gegeben: In seiner neuen komödiantischen Version "Die 1000 Glotzböbbel vom Dr. Mabuse" wird bereits 1960 das Internet erfunden.

Die Vorführung auf der Burg war dabei eine Punktlandung: Laut Merkel hatte Kuhn den Streifen erst am Abend zuvor fertiggestellt – auf der Burg gab es also eine echte Weltpremiere des Films, der Ende August in die deutschen Kinos kommen soll.

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