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Brigachtal 374 Bürger wollen Udo retten

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.In der Hoffnung, Udo zu retten, lassen sich etliche Bürger aus der Umgebung für die Stammzellenspende typisieren. Foto: Schwörer Foto: Schwarzwälder-Bote

374 potenzielle Stammzellenspender ließen sich am Sonntag in der Kirchdorfer Turn- und Festhalle im Rahmen der Typisierungsaktion "Gemeinsam für Udo" registrieren und setzten somit ein Zeichen im Kampf gegen Blutkrebs.

Brigachtal. In der Hoffnung, einen passenden Spender für den seit 2015 an Leukämie erkrankten Udo Mayer zu finden ließen sich Menschen aus Brigachtal und Umgebung am Wochenende fünf Milliliter Blut entnehmen, das nun schnellstmöglich auf Gewebemerkmale hin untersucht wird. Sollte ein "genetischer Zwilling" gefunden werden, könnte dieser das Leben von Udo Mayer retten. Bürgermeister Michael Schmitt, seines Zeichens Schirmherr der Aktion, hat sich bereits vor einigen Jahren für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen.

Großes Engagement zeigte die Landjugend, denn sie hat die gesamte Aktion organisiert. Das Vorstandsteam bestehend aus Sabrina Käfer, Bianca Rist, Anna Merkle und Marius Effinger trommelte die rund 40 Helfer zusammen und organisierte den Ablauf. Sogar an Lotsen, die zeigten, welche Station als nächstes kommt, haben die Organisatoren gedacht.

Es ging von der Erfassung der Patientendaten, der Aufklärung über das gesamte Verfahren zur Aufnahme in die weltweite Knochenmarkspenderdatei und schließlich zur Blutentnahme, die vom Praxisteam von Andrea Ulrich übernommen wurde.

DKMS rechnete mit rund 200 Neuregistrierungen

"Es ist immer wieder schön zu sehen, dass hier in Brigachtal der Zusammenhalt so groß ist", sagte Ulrich, die beeindruckt berichtete, dass allein in der ersten Stunde mehr als 100 Personen registriert werden konnten.

Anna Merkle vom Vorstandsteam der Landjugend betonte, dass sich sehr viele junge Menschen registrieren ließen. Außerdem spendeten die Brigachtaler mehr als 30 Kuchen für den Nachmittag, aus deren Verkauf rund 1000 Euro zusammen kamen. 3373 Euro wurden zudem an Spenden zusammengetragen.

Bereits im Vorfeld der Aktion war die Spendenbereitschaft groß: knapp 10 000 Euro wurden gesammelt. Das gesamte Geld kommt der DKMS zugute. "Wir hoffen sehr, dass ein passender Spender für Udo gefunden wird", sagten Klaus Steiniger und Otto Pichler, Freunde der Familie von Udo Mayer.

Momentan sei Mayer zu Hause, nachdem er mit einem Infekt und hohem Fieber einige Tage im Krankenhaus verbringen musste. Die Erwartungen von etwa 200 Neuregistrierungen bei dieser Aktion für die DKMS wurden weit übertroffen. Sabrina Krüger von der DKMS war begeistert vom großen Zulauf und dem reibungslosen Ablauf in Kirchdorf.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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