Mit dem symbolischen Spatenstich fiel in Hallwangen der offizielle Startschuss für den Breitbandausbau. Foto: Monika Schwarz

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde in Hallwangen der offizielle Startschuss für einen weiteren Trassenabschnitt in Sachen Breitbandausbau gegeben. Insgesamt 251 Haushalte können in Hallwangen und in Dornstetten anschließen.

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde in Hallwangen der offizielle Startschuss für den Breitbandausbau gegeben. Insgesamt 251 Haushalte können davon profitieren. Vertreter der Stadt Dornstetten, des Landkreises Freudenstadt, der Netze BW, der Firma Kabel-X, der „nswnetz“ und der OEW Breitband feierten das Ereignis gemeinsam.

 

Der Trassenabschnitt stellt eine Verbindung zwischen der Gemeinde Pfalzgrafenweiler (Herzogsweiler) über Dornstetten (Hallwangen, Gewerbegebiet Innenstadt) nach Glatten dar. Der Ausbau erfolgt durch die Netze BW.

Bürgermeister Bernhard Haas erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die seit vielen Jahren laufenden Vorbereitungen für diesen Tag – „meine Breitbandakte hat vor rund zehn Jahren begonnen“ – und dankte allen Unterstützern. „Schnelles Internet ist für die digitale Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben unverzichtbar geworden“, sagte Haas. Bereits im Spätsommer 2022 habe der Gemeinderat die Bearbeitung der „grauen Flecken“ durch die OEW Breitband beschlossen.

Die Hausanschlüsse in Hallwangen sind allesamt im Hellgrauen-Flecken-Förderbescheid der OEW Breitband GmbH enthalten und somit für die Hauseigentümer kostenlos. Die Hausanschlüsse im Gewerbegebiet und in der Dornstetter Innenstadt sind zumindest teilweise förderfähig.

Neuer Trassenabschnitt ist 8,5 Kilometer lang

Der Erste Landesbeamte Reinhard Geiser ging auf die insgesamt 259 Kilometer lange Breitbandtrasse, die der Landkreis aktuell ausbaut, ein – „ohne dass dies zu unseren originären Aufgaben gehört“. 31 Millionen gebe der Landkreis dafür aus. Somit handle es sich um die zweitgrößte Investition nach dem Krankenhaus. Jeder Spatenstich, wie der in Hallwangen, und jede Inbetriebnahme würde deshalb besonders gefeiert.

Entlang des 8,5 Kilometer langen, neuen Trassenabschnitts seien 251 Hausanschlüsse möglich. Der Landkreis investiere dafür 1,9 Millionen Euro – 1,7 Millionen davon innerorts, 200 000 Euro außerorts – und erhalte dafür eine 60-prozentige Förderung vom Land. „Ohne diese Förderung wäre das Projekt so nicht möglich“, betonte Geiser.

Weitere 1,5 Millionen Euro investiert die Stadt Dornstetten für den innerörtlichen Ausbau. Der Auftrag wurde an die OEW Breitband GmbH übertragen, die an Bundes- und Landesförderung insgesamt rund 150 Millionen Euro für den Landkreis erhalten hat. Weitere 19 Millionen Euro Landesfördermittel sind aktuell beantragt.

35 Kilometer Leerrohre werden verlegt

Laut Kommunalberater Simon Speiser von Netze BW werden auf einer 35 Kilometer langen Strecke Leerrohre und auf einem 24 Kilometer langen Abschnitt Kabel im aktuellen Trassenabschnitt vergraben. Die Netze BW investiere weitere 1,1 Millionen Euro in Dornstetten, um Dachständer und die Freileitungen abzubauen und die Straßenbeleuchtungs-und Hausanschlüsse in den Boden zu verlegen, machte er deutlich.

Mit dem Ausbau sei man auf Jahre und Jahrzehnte für die Anforderungen im Telekommunikationsbereich gerüstet, zeigte sich Ingo Appuhn von „nswnetz“ sicher.

Ein Imbiss beendete den symbolischen Spatenstich.