Die Rieswellemacher sorgen für genügend Brennmaterial für die Bräunlinger Hexenfeuer über die närrischen Tage. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Tradition: Fleißige Rieswellemacher besorgen bei geselliger Aktion jede Menge Brennmaterial für die Hexenfeuer

Bräunlingen. Die Bräunlinger können auch 2020 sicher sein, dass die Hexenfeuer über die Fasnettage genügend Brennmaterial haben, denn das Holz für die Hexenfeuer ist durch die Rieswellemacher aus dem Bräunlinger Wald eingefahren. Bei dieser gemeinschaftlichen Aktion werden auch die Geselligkeit und sehr gute Kameradschaft der Rieswellemacher weiter gestärkt, was auch die Teilnahme etlicher Oldies, die aus dem aktuellen Hexendienst ausgeschieden sind, zeige, meinte Gruppenchef Matthias Schmid.

Das Rieswellemachen hat auch einen hohen Stellenwert innerhalb der Urhexengruppe, denn es unterstützt die gelebte Geselligkeit der Männer mit ihren Hüten und roten Halstüchern, unterstrich Schmid weiter.

Mit vielen Holzwerkzeugen ausgestattet, verteilten sich die Helfer im Wald. Es war erstaunlich, wie viele Rieswelle in einigen Stunden zusammenkamen. Danach wurden Holz und Reisig gelagert, um gut trocknen zu können, damit beim Hexenfeuer die Flammen hoch in den Himmel lodern können. Schon während der Abfahrt beim Café Gehringer herrschte gute Stimmung, und die hielt trotz viel Arbeit an, bis sie beim traditionellen Abschluss den Höhepunkt erreichte.

Rieswelleball steigt am 11. Januar im Bregtäler

Die 16 Bräunlinger Urhexen blicken schon mit gespannter Erwartung auf die närrischen Tage 2020, die sie mit dem 44. Rieswelleball am Samstag, 11. Januar, im "Bregtäler" traditionell beginnen werden.

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