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Bösingen Zukunft der Schule angesprochen

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Die Acht- und Neuntklässler der Bösinger Werkrealschule blicken hinter die Kulissen der Landespolitik und befragen zwei Abgeordnete. Foto: Kaiser Foto: Schwarzwälder-Bote

Bösingen. Der Landtagsbesuch der Klassen acht und neun der Werkrealschule Bösingen wurde für die Abgeordneten Sabine Wölfle und Stefan Teufel zur kniffligen Fragestunde.

Gut vorbereitet und mit einem besonderen Fragenpaket reisten die Schüler in den Landtag nach Stuttgart. Nachdem sich beide Klassen im Unterricht intensiv mit den Aufgaben und den Strukturen der Landespolitik befasst hatten, wollten die Schüler Einblick in die Praxis erhalten, Parlament und Politiker hautnah erleben.

Schüler und die Klassenlehrer Hans-Peter Buschle und Stefan Kaiser nahmen auf den Politikerstühlen Platz. Dort übernahmen sie sogar deren Aufgaben. Im Planspiel wurden Fraktionen gebildet, Abgeordnete zur Wahl gestellt und eine Ministerpräsidentin gewählt. Nun stand die Fragerunde an die Abgeordneten an, die sich sogar zu einer kleinen Debatte entwickeln sollte. Sabine Wölfle (SPD) und Stefan Teufel (CDU) nahmen die Fragen entgegen.

Neben den Fragen zur Person und zum Alltag der Abgeordneten wurde es zur Überraschung der Abgeordneten doch schnell politisch. "Was machen Sie, damit Jugendliche wie wir sich für Politik interessieren?" Oder: "Wie ist der Stand der Planung für die neue Justizvollzuganstalt?" Schulsprecher Marco Kolic nagelte Sabine Wölfle fest: "Warum soll unsere gut funktionierende Schule demnächst geschlossen werden, wenn wir eine bestimmte Anzahl an Schülern für die fünfte Klasse nicht erreichen?"

Die Diskussion war im Gange – und hier spalteten sich die Meinungen der Abgeordneten. So betonte Stefan Teufel laut Mitteilung der Schule, dass man differenzieren müsse und die Schließung einer Schule nicht an einer bestimmten Zahl festlegen sollte. Die einstündige Fragerunde war durch diese kleine Debatte für alle kurzlebig und hätte fast nicht ausgereicht.

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