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Blumberg Seniorin lässt sich nicht überlisten

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Auf die Maschen von Telefonbetrügern fallen immer wieder gerade auch ältere Menschen herein. Foto: Stratenschulte Foto: Schwarzwälder Bote

Blumberg/Hüfingen (blu). Die Polizei warnt erneut vor Betrügern, die sich am Telefon als "Polizeibeamte" ausgeben in der Absicht, den angerufenen Senioren in der Region zu schaden. In zwei Fällen in Blumberg und Hüfingen haben sich erneut Betrüger als "Falsche Polizeibeamte" am Telefon ausgegeben, teilt die Polizei mit.

Am Montagabend gegen 22.30 Uhr meldete sich nach Angaben der Polizei ein unbekannter Mann bei einer 82-Jährigen in Blumberg. Mit der üblichen Masche, dass in ihrer Nachbarschaft Einbrüche stattgefunden hätten, wollte er die Frau in ein Gespräch verwickeln. Die Angerufene erkannte jedoch schnell die wahren Absichten des Mannes und es kam zu keinem Vermögensschaden. Eine neue Betrugsvariante bekam eine 81-Jährige aus Hüfingen zu spüren.

Der falsche Polizeibeamte befragte die Seniorin nach Wertsachen, was diese verneinte. Dann, so heißt es, habe der Betrüger plötzlich behauptet, dass über dem Haus der Seniorin eine Drohne kreisen würde, die Wertsachen erkenne. Damit nicht genug, versuchte der dreiste Anrufer die Seniorin einzuschüchtern mit dem Hinweis, dass sie sich mit falschen Angaben bei der Polizei strafbar mache und wollte erneut Informationen über Wertgegenstände im Haus erlangen.

Doch die Seniorin reagierte richtig: Sie legte auf und wählte sofort selbst den ­Notruf mit der Nummer 110. Die Polizei weist immer ­wieder darauf hin, bei solchen ­Anrufen entsprechend misstrauisch zu sein und, wie im zweiten Fall, das Gespräch zu beenden und dann sofort selbst bei der Polizei anzurufen. Weitere Hinweise und Tipps zum Schutz gegen diese oder ähnliche Betrugs­maschen finden sich auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.

In der Region gehen immer wieder Menschen solchen Betrügern auf den Leim. Im ­September etwa fiel eine ältere Frau aus Hüfingen auf den Enkeltrick herein und verlor mehr als 10 000 Euro. Ebenfalls im September zockte ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter bei einem ­69-Jährigen aus Donaueschingen 800 Euro ab.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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