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Blumberg Seite 2: Stellungnahme der Verwaltung

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Blumberg (blu). Die Situation war 2012 – "wenige Monate nach der überraschenden Streckensperrung und dem Konflikt mit dem Verein und der öffentlichen Diskussion – nicht einfach", bezieht Bürgermeister Markus Keller Stellung. Im Jahr 2012 habe alles so ausgesehen, "dass wir das Verhältnis mit dem WTB wieder auf Kurs bekommen. Mehrfach habe der Verein bemängelt, dass sich kaum Jemand aus Blumberg engagiere und die Arbeit durch eine Mitgliedschaft unterstütze. Der Verein fühlte sich nicht integriert. Gemeinsam mit dem WTB-Vorsitzenden Thomas Horn hätten sie einen Werbetext mit Antrag für eine Mitgliedschaft im Verein verfasst und im Amtsblatt veröffentlicht (den Aufruf sandte der Bürgermeister mit). "Der Inhalt war gemeinsam abgestimmt und wurde auch von uns Beiden unterzeichnet".

Kein Druck ausgeübt: Die Behauptung, der Gemeinderat oder Verwaltungsspitze hätten Druck ausgeübt, sei konstruiert. "Wenn wir Druck ausgeübt hätten, hätten sicherlich alle 180 Beschäftigten und 28 Mitglieder des Gemeinderates einen Antrag gestellt", dann wären es mindestens 208 Anträge gewesen statt 87. Jedem Interessierten stand es frei, eine Mitgliedschaft abzuschließen oder auch nicht. Dies war eine freie persönliche Entscheidung. "Es wurde keine Weisung oder Druck auf Abschluss einer Mitgliedschaft erzeugt."

Keine Beiträge bezahlt: Dafür, so der Bürgermeister, hätten sie im Haushalt Mittel bereitstellen müssen.

Kein Stimmvieh: "Stimmvieh" zu erzeugen, wie behauptet, wäre gar nicht möglich gewesen, da ja der Vorstand laut Satzung über jede Aufnahme im Einzelfall entscheidet. Davon abgesehen seien ja nach Satzung nur aktive Mitglieder (zwei Jahre Mitgliedschaft) stimmberechtigt – daher wären die passiven Mitgliedschaften (für die auch im Werbetext geworben wurden) eher nur als symbolisches Zusammenstehen zu verstehen gewesen. Nachdem die Konflikte sich verschärft hatten, habe sich im Frühjahr 2013 schnell abgezeichnet, "dass wir zukünftig keine gemeinsame Zukunft haben und getrennte Wege gehen." Auch dies sei dann zum Schluss einvernehmlich erfolgt, mit einem Auflösungsvertrag. Sie hätten die Zusammenarbeit mit dem Verein sauber – durch das Bezahlen der Schäden am rollenden Material – beendet. "Übrigens arbeiten die Bahnbetriebe immer noch punktuell in Sachen rollenden Material zusammen."

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