Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Blumberg Kindergarten braucht länger

Von
Während am und im Gebäude gearbeitet wird, spielen die Kinder draußen. Drinnen laufen die Arbeiten, etwa bei den Sanitäranlagen im Untergeschoss. Außen wird die Dämmung aufgebracht. Foto: Stiller

Riedböhringen - Das nasse und kalte Frühjahr hat Auswirkungen auf die Sanierung des katholischen Kindergartens Arche Noah in Riedböhringen. Arbeiter und Kinder müssen sich somit einige Wochen länger miteinander arrangieren.

Mit rund 750.000 Euro Gesamtvolumen ist die Sanierung eine der größeren Baustellen in Blumberg. Im April war der Spatenstich und zum Beginn des neuen Kindergartenjahres Ende August, sollten die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Das aber klappt so nicht, wie gestern Nachmittag Jan Schweizer und Bernd Lösselt vom Ingenieurbüro Schweizer erläuterten. Zusammen mit dem Geschäftsführer Kindergärten in der Verrechnungsstelle Stühlingen für katholische Kindergärten, Mario Isele, Hauptamtsleiterin Nicole Zendler und Kindergartenleiterin Annette Schellhammer gaben sie einen Sachstandsbericht über die Maßnahme.

Das nasse und kalte Frühjahr machte teilweise einen Strich durch den Bauzeitenplan. Dieser war eng gesteckt, erläuterte Jan Schweizer, und zudem boomt derzeit die Baubranche. Da war bei einigen Firmen etwas Nachdruck angebracht, damit es in Riedböhringen nicht zu viel Zeitverzögerung gab.

Die hält sich in Grenzen. Zwar sollte das Untergeschoss mit neuen Gruppenbereichen, Sanitäranlagen, Küche und Technik jetzt schon fertig sein, nunmehr aber fehlen dort noch die Malerarbeiten und die Bodenbeläge. Dafür lief's in anderen Bereichen schneller als erwartet, etwa bei den Dächern, so Bernd Lösslet. Eine Maßnahme, die übrigens dringend nötig war, ergänzte Jan Schweizer, denn der Aufbau war schon so marode, dass Schäden durch eindringendes Wasser nur noch eine Frage der Zeit gewesen wären.

Apropos Wassereintrag. Im Untergeschoss waren die Spuren davon bei der Ortsbesichtigung durch den Gemeinderat deutlich zu sehen gewesen. Nachdem der alte Estrich entfernt und die Dämmung für das Untergeschoss aufgebracht war, gab es keine Feuchtigkeitsprobleme mehr und auch das Raumklima verbesserte sich im gesamten Gebäude spürbar. Boden dicht, Dach dicht und die Kanalsituation rundherum gesichert, da dürfte jetzt nichts mehr passieren, sagt Bernd Lösselt.

Wie wird es weitergehen? Derzeit wird an der Fassadendämmung gearbeitet und das Untergeschoss fertiggestellt. In den kommenden vier Wochen wird nochmals richtig Gas gegeben. Dann nämlich wird das komplette Erdgeschoss saniert. Zudem entsteht ein so genannter Intensivraum, auch mit Blick auf die mögliche künftige Nutzung für eine Kleinkinderbetreuung. Die Voraussetzungen dafür wurden in die Planung aufgenommen und umgesetzt, versichert Jan Schweizer. Im Anbau wird ein Kreativbereich eingerichtet, dafür entsteht im bestehenden Gebäude ein Personalbereich mit Leitungsbüro. Bis Anfang Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann fehlen lieferbedingt nur noch ein paar Türen.

Die Situation war nicht einfach für die Planer und das Kindergartenteam. Eine logistische Herausforderung, die aber im besten Einvernehmen gemeistert wurde, versicherten die Beteiligten. Eine solche Sanierung im laufenden Betrieb ist ungewöhnlich, sagt Geschäftsführer Mario Isele. Vor allem der Sicherheitsaspekt rückt noch stärker in den Vordergrund, betont Jan Schweizer. Es lief aber bestens.

Für die Kinder war der Baggereinsatz die Sensation zu Beginn der Arbeiten, berichtete Annette Schellhamme. Als es das Wetter zuließ, wurde nach draußen ausgewichen, wie jüngst bei den Waldtagen, während im Gebäude die Fenster ausgetauscht wurden. In der kommenden Woche gibt es vor der Kindergarten-Sommerpause nochmals eine Überschneidung, doch soll auch die mit mehr Zeit im Außengelände überbrückt werden.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.