Nur ein Sieg lässt die Hoffnungen der Panthers in der ProB leben. Aber es gibt offenbar auch noch Hintertüren für eine mögliche Rettung.
Am Samstag (19 Uhr) heißt es für die Black Forest Panthers in der ProB beim Auswärtsspiel in Coburg Siegen oder Fliegen. Denn nur mit einem Sieg können die Schwenninger weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Danach stehen noch zwei weitere Spiele für die Panthers an.
Die Ausgangslage
Nach der 92:96-Niederlage in Fellbach am vergangenen Samstag und dem gleichzeitigen Sieg des Teams Ehingen Urspring gegen den BBC Coburg ist die Ausgangslage für die verbleibenden drei Partien im Abstiegskampf der ProB-Süd klar.
Die derzeit die Abstiegsplätze einnehmenden Panthers und Breitengüßbach liegen vier Punkte vom rettenden Nichtabstiegsplatz entfernt und müssen ihre ausstehenden Spiele allesamt gewinnen, um Ehingen noch abfangen zu können. Den Donaustädtern reicht hingegen ein einziger Sieg, um die beiden Konkurrenten garantiert hinter sich lassen zu können.
Der Gegner
Die Panthers bekommen es am Samstag nun mit dem BBC Coburg zu tun, der durch eine Niederlage am letzten Samstag in Ehingen die Situation um Abstiegskampf so extrem verschärft hat. Als aktuell Fünftplatzierter befinden sich die Oberfranken derzeit noch auf einem Playoff-Platz. Doch durch die Niederlage in Ehingen (90:94) und zuletzt am Dienstag in München (95:100) droht dem BBC, seine eigentlich gute Ausgangsposition zu verspielen. Denn im engen Kampf um die Playoff-Ränge liegen derzeit zwischen dem Tabellendritten Erfurt und dem Neunten Speyer nur vier Punkte.
Vom Heimrecht in der ersten Runde als Top-4-Team bis zum knappen Verpassen der Meisterschaftsrunde ist für Coburg also noch alles drin. Dementsprechend wichtig ist auch für die von Trainer Patrick Seidel trainierten Oberfranken das Heimspiel am Samstag gegen die Black Forest Panthers. Acht ihrer elf Heimspiele konnte die BBC bislang gewinnen.
Rückblick auf das Hinspiel
Das Team um Topscorer Gabriel Kuku (17,8 Punkte im Schnitt pro Partie) kann ligaweit die beste Trefferquote vorweisen (47,7 Prozent). Dabei setzen die Coburger vor allem auf Dreipunktewürfe. Einen Vorgeschmack auf das, was die Panthers in der HUK-Coburg Arena erwarten dürfte, konnte man schon im Hinrundenspiel in Schwenningen erleben. Einen Tag vor Weihnachten blieben die Schwarzwälder völlig chancenlos bei der 67:86-Heimniederlage.
Starke 15 Treffer von jenseits der 6,75 Meter netzte der BBC damals ein. Es sollte das letzte Spiel in Verantwortung unter Marti Zamora sein, anschließend trennten sich die Panthers von dem spanischen Head Coach.
Der Panthers-Kader
Abgesehen vom weiterhin auf unbestimmte Zeit ausfallenden Alexander Lagerman (Magen-Darm Probleme) kann Panthers-Trainer Georgi Davidov auf alle Spieler des Kaders zurückgreifen. „Wir werden bis zur letzten Sekunde kämpfen“, betont Geschäftsführer und Spieler Daniel Mayr kämpferisch.
Die eventuellen Hintertüren
Sollte der sportliche Abstieg der Black Forest Panthers am Samstag tatsächlich Fakt sein, so ist aber noch nicht aller Tage Abend. Offenbar könnte es aus wirtschaftlichen Gründen nach dieser ProB-Saison Rückzüge von Team wie Ehingen, Coburg oder Speyer geben. Bis an diesen Standorten eine Entscheidung diesbezüglich fällt, könnte es aber Mai werden.