Daniel Mayr glaubt fest daran, dass seine Mannschaft gute Chancen auf den Klassenerhalt in der ProB hat. Foto: Eibner/Maul

Geschäftsführer und Center Daniel Mayr ist sich sicher, dass die Black Forest Panthers im Abstiegskampf der ProB Süd alle Karten in der eigenen Hand haben.

Fünf Spieltage haben die Black Forest Panthers noch Zeit, den Abstieg aus der ProB zu verhindern. Aktuell sind sie Vorletzter mit zehn Zählern aus 21 Spielen – punktgleich mit dem Team Ehingen URSPRING auf dem Nichtabstiegsrang 12 und dem Schlusslicht TSV Tröster Breitengüßbach, das jedoch ein Spiel mehr absolviert hat. Die Rechnung ist simpel: Holen die Panthers in den letzten fünf Saisonspielen mehr Punkte als ihre beiden Kontrahenten, bleiben sie in der ProB.

 

Restprogramm spricht für Schwenninger

Den direkten Vergleich gegen die Ehinger würde Schwenningen bei Punktgleichheit verlieren. Dennoch ist sich Daniel Mayr, Center und Geschäftsführer in Personalunion, sicher: „Wir haben alle Karten in der Hand.“ Mit Blick auf das Restprogramm ließe sich tatsächlich schlussfolgern, dass die Panthers einen vermeintlich leichteren Weg vor sich haben. Am vorletzten Spieltag steht das direkte Duell mit Breitengüßbach an – ein „Must-Win“, wie es Mayr formuliert. „Und auch gegen Speyer und Fellbach gehen wir auf Augenhöhe ins Spiel. Nach Erfurt und Coburg fahren wir als klare Außenseiter, aber auch dort haben wir eine Chance. Unsere Mentalität ist, dass wir die restlichen fünf Spiele allesamt gewinnen wollen“, spiegelt der 28-Jährige das Selbstbewusstsein seiner Mannschaft wider.

Breite Brust nach zwei Siegen in Folge

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie ist die Panthers-Brust breiter als zu jedem anderen Zeitpunkt der Saison. „Die Niederlage gegen Ehingen Anfang Februar war ein Wendepunkt für uns. Wir haben uns viel reflektiert und uns gefragt, wie wir als Team besser auftreten können“, erzählt Mayr von der gewandelten Stimmung in der Kabine. Nach überzeugenden Auftritten gegen die Nachwuchsteams der Bundesligisten aus Frankfurt (80:56) und Ulm (90:81) hofft man, den Rückenwind dieser beiden Siege in die entscheidende Phase der Saison mitnehmen zu können.

Knoten endlich geplatzt

„Das Potenzial, das wir in den letzten Spielen abgerufen haben, schlummert schon viel länger in uns. Aber damit dürfen wir nicht hadern. Es ist längst überfällig, aber jetzt ist der Knoten geplatzt“, betont Daniel Mayr und fügt an, dass der Zeitpunkt für die sich anbahnenden Wende nicht besser hätte sein können.

Trotz des dreiköpfigen Rennens im Abstiegskampf wollen sich die Panthers in den letzten Wochen der Saison nicht zu sehr darauf konzentrieren, was die Konkurrenz macht. „Wir schauen auf uns und denken von Spiel zu Spiel. Ehingen und Breitengüßbach haben in meinen Augen das deutlich schwerere Restprogramm und unsere Formkurve zeigt nach oben. Wie gesagt: Wir haben alle Karten in der eigenen Hand.“

Speyer noch mitten im Playoff-Rennen

Am Sonntag (17 Uhr) empfangen die Panthers nun die Baskets Speyer in der Schwenninger Deutenberghalle. Die vom früheren Zweitligaspieler Carl Mbassa betreute Mannschaft rangiert mit zehn Siegen und zwölf Niederlagen im hinteren Mittelfeld, kann sich aber noch immer Chancen auf eine Playoff-Teilnahme ausrechnen.

 Vor allem durch ihre Wurfstärke sind die von Top-Scorer Daryl Woodmore (18,4 Punkte pro Spiel) angeführten Baskets ein Team, das jederzeit heißlaufen kann. Vor allem dank Scharfschützen wie Carlos Hidalgo, Christoph Rupp und David Pisic weist Speyer mit 34,4 Prozent die zweitbeste Dreierquote der Liga auf.

Lagermann fraglich

Während Christian Okolie nach seinem in Ludwigsburg erlittenen Bänderriss große Fortschritte macht und möglicherweise gegen Speyer wieder zum Einsatz kommen könnte, steht hinter dem Einsatz von Alexander Lagerman erneut ein Fragezeichen. Den Schwenninger Topscorer plagen weiterhin Magen-Darm-Probleme. Über seinen Einsatz wird erst kurzfristig entschieden.