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Bisingen Narren stürmen das Rathaus

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Die Nichthuldiger und Kirchamäus haben das Bisinger Rathaus gestürmt und den Bürgermeister abgesetzt. Foto: Kauffmann

Bisingen -  "Doch was mich wirklich auf d’Palme hat gebracht, das ist die Deutsche Post - mit ihrer Macht", ruft Bürgermeister Roman Waizenegger während seines närrischen Jahresrückblicks bei der Rathausübernahme. Er hat die Post kurzerhand ins Rathaus verlegt.

Der Gemeindeverwaltung fallen immer neue, kostenfreie Wohltaten für die Bürger ein: Beim Rathaussturm im vergangen Jahr ist das Gebäude noch zum "Ratskeller" umfunktioniert worden, als närrische Gegenmaßnahme zum Gaststättensterben, das auch im Kirchspiel grassiert. Und dieses Jahr? Wird das Rathaus kurzerhand zu Post.

Ja, die Post – ein Dauerbrenner in Bisingen, den Bürgermeister Waizenegger dankend aufgegriffen hat: "Früher ein Staatskonzern mit Gewissen, heute ein Globalplayer, drauf geschi...", reimt er. Und weiter: Die Post "sitzt dabei am längeren Hebel, wir dagegen stehen im Nebel. Dass dies uns nicht mehr passiert, haben wir – mal wieder – reagiert. S’Rathaus kurzerhand umfunktioniert, Post über d’Fasnet nun hier residiert."

Das Motto des Rathausteams: "Wir stempeln jeden ab." In Anspielung auf den Nichthuldigerstempel ruft der Bürgermeister ins Publikum: "Wir statuieren an Euch ein Exempel, von mir gibt’s den richtigen Stempel. Dieser macht so einiges her, er sagt: ›Wo komsch her‹. ›Mir send aus Bisinga‹, und nicht von Hechinga. Wir sind stolz auf unser’n Flecka, bei weitem keine Landei-Deppa." Gesagt, getan: Diesmal hat er Gabriele Arntzen, Anne-Katrin Koch und Roswitha Schmidt gleich zwei verschiedene Stempel ins Gesicht gedrückt – einen größeren und einen kleineren.

Die Nichthuldiger und Kirchamäus, begleitet von den Butzen und der Lumpenkapelle Daagdiab haben sich die Gelegenheit derweil ebenso nicht entgehen lassen, das Ortsgeschehen humorvoll aufs Korn zu nehmen, so auch das Maute-Areal. Der Vorschlag des Vorstands der Nichthuldiger und Kirchamäus: Auf dem Gelände einfach das Landratsamt einrichten und vielleicht noch ein wenig Platz für ein neues Rathaus lassen. Danach haben sie Bürgermeister Waizenegger gleich mehrere Nichthuldiger-Stempel auf die Stirn gedrückt.

Nach der bunten und lautstarken Übernahme des Rathauses haben die zahlreichen Besucher und Narren im Zoller fröhlich weitergefeiert. Zahlreiche Kinder, teils kostümiert, haben die Narretei verfolgt, während Waizenegger Süßigkeiten von der Tribüne zugeworfen hat.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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