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Bisingen Maute-Areal: Rundgang mit Zeitzeugen

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Die Zeitzeugen Otto Bogenschütz und Gisela Birr. Foto: (nil)

Bisingen - Das Maute-Areal, einst der Stolz einer ganzen Gemeinde, ist zum Schandfleck geworden. Doch das soll sich bald ändern. Die Gemeinde hat das Gelände gekauft und will daraus einen wieder ahnsehnlichen Teil von Bisingen machen. Doch was geschieht mit dem Maute-Gelände? Das ist derzeit wohl die Frage, die den Bisinger Einwohnern am meisten am Herzen liegt.

Einerseits soll der seit fast zehn Jahren bestehende Schandfleck vollständig abgerissen und aufgeräumt werden, andererseits gibt es ebenso viele Stimmen, die sich die Kombination "modern und alt" vorstellen können. Letztere Idee würde bedeuten, dass Gebäudeteile - wie das Kesselhaus, der 58 Meter hohe Kamin und der Maschinenraum, eventuell auch die Färberei - saniert bestehen bleiben und in die Neubebauung integriert werden.

Kamin gilt als Wahrzeichen Bisingens und soll erhalten bleiben

Es gibt schließlich einige Städte im Umkreis wie die Pausa in Mössingen und das Kraftwerk in Rottweil, die derartiges vorgemacht haben. Zudem würde der Erhalt an die Anfänge der Industrialisierung in Bisingen im Bereich Textilbranche erinnern sowie an die Forschungsstelle D der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die in den Kriegsjahren im Maute-Areal untergebracht war. Immerhin beschäftigte die Textilfirma Maute in ihren besten Zeiten etwa 1200 Mitarbeiter aus Bisingen und der Umgebung.

Die Zeitzeugen Otto Bogenschütz und Gisela Birr haben nun Angst, dass die alten Gebäude einfach "nur" abgerissen werden. Bei einem Rundgang über das Gelände haben sie uns Einblicke in die Geschichte des Unternehmens gegeben und ihre Vorstellung der Neu-Konzeption geschildert, in der, so Otto Bogenschütz, auf alle Fälle der Kamin als Wahrzeichen Bisingens erhalten werden müsse.

Historische Bilder geben Einblick in die Arbeit von damals:

Mitarbeiterfeste und Ausflüge waren wichtige Bestandteile bei Maute:

Die Firma Maute hatte eine eigene Betriebsfeuerwehr:

Das Thema ist der Gemeinde wichtig. Das Gremium ist kürzlich zu einer Klausurtagung zusammengekommen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Zudem, so Bürgermeister Waizenegger, soll es bald eine geführte Besichtigung des Maute-Areals für die Bevölkerung geben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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