Sie gehen nach drei Jahren wieder getrennte Wege: Benjamin Schüssler (von links), Florian Hoffmann, Silas Kilian, Lars Hildner, Benedikt Hof, Naemi Euchner und Sarah Schüssler mit Bürgermeister Martin Steiner. Foto: Jähne Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Bisheriger Jugendgemeinderat geht auseinander

Birkenfeld. Die Mitgestaltung eines Mehrzweckfeldes, ein großer Spielplatzcheck oder ein Selbstverteidigungskurs für junge Frauen: Der Birkenfelder Jugendgemeinderat kann auf durchaus aktive sowie bewegte drei Jahre zurückblicken.

Sechs Kandidaten

Dass die von Bürgermeister Martin Steiner geplante Stabübergabe des alten an das neue Gremium nun nicht stattfinden konnte, hatte allerdings ganz andere Gründe: Obwohl die Wahlen schon im November hätten stattfinden sollen, wurde die Mindestanzahl an zehn Kandidaten nicht erreicht. Lediglich sechs aller Birkenfelder Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren meldeten sich zur Kandidatur, weshalb im Frühjahr 2020 ein neuer Anlauf stattfinden soll.

Soziale Medien einbeziehen

Um das Projekt gänzlich vor der Auflösung zu bewahren, will einer in die Presche ­springen, der schon im Zuge der Kommunalwahlen den Sprung vom Jugend- ins ­Erwachsenengremium schaffte: der 20-jährige Leandro Karst (CDU).

Einer der jüngsten Birkenfelder Gemeinderäte aller Zeiten, dem eine Art Image-Kampagne vorschwebt, um dabei auch die sozialen Medien bei der Kandidatenfindung mit einzubeziehen.

Steiner schlug sogar vor, die Amtszeit zu verkürzen, ohne sich bislang noch auf konkrete Zahlen festlegen zu wollen. Dass der Jugendgemeinderat allerdings nur mit einer entsprechenden Beteiligung weitergeht, ist schon jetzt definitiv.

Konstruktive Mitwirken

Bei der Verabschiedung nun im örtlichen Rathaus wurde das konstruktive Mitwirken mit Gutscheinen und einem fast schon traditionellen ­Pizzaessen honoriert.

Der Rathauschef sprach von seiner "super Zusammenarbeit" und "guten Grundsteinen", die da gelegt wurden. "Neben den ersten Einblicken in die Kommunalpolitik bietet der Jugendgemeinderat auch die aktive Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes an", so der Rathauschef weiter.

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