Impfzentren, Hausärzte und bald auch Betriebsärzte impfen gegen Corona. Foto: AFP/ALBERTO PIZZOLI

Das Bestellen von Impfdosen durch Betriebsärzte seit Freitag erhöht den Druck auf das Verteilsystem. Aber welche Impfstoffmengen fließen eigentlich an Arztpraxen in Baden-Württemberg? Die Antwort ist knifflig.

Stuttgart - Der Apothekerverband in Baden-Württemberg erwartet eine steigende Konkurrenz um die Impfstoffe. „Seit Freitag können Betriebsärzte über ihre Apotheken Impfstoffe bestellen mit Kontingenten von bis zu 800 Impfdosen von Biontech“, sagte Frank Eickmann, der Sprecher des Apothekerbandes. Die Bestellmenge der Betriebsärzte, die vom 7. Juni an impfen, sei ein vielfaches dessen, was eine Hausarztpraxis ordern könne. Eickmann bestätigte, den Vorwurf von Hausärzten, dass das Bestellen von Impfstoffen einem Glücksspiel gleiche: „Die Ärzte bestellen am Dienstag eine bestimmte Menge, sie erhalten am Donnerstag eine Nachricht ihrer Apotheke, wie viel am Montag tatsächlich geliefert wird.“

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