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Basketball Wiha Panthers kämpfen um das dritte Spiel

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Bill Borekambi (Mitte) war im ersten Spiel in Münster mit 19 Punkten der beste Schwenninger Schütze. Den Panthers-Topspieler werden Kai Leander Hänig (Nummer 10, helles Trikot) und Co. am Samstag besonders im Auge haben. Foto: Eibner

Mehr Vorfreude und Spannung für die Fans der wiha Panthers Schwenningen geht kaum noch. Am Samstag (20 Uhr) kämpft ihr Team gegen Münster in der Halbfinal-Serie der ProB um das dritte Spiel. Die Münsteraner liegen nach ihrem ersten Sieg (75:62) in der Serie (Modus "Best of 3") vorne.

In der "Deutenberg-Hölle"

Dieses zweite Halbfinal-Duell am Ostersamstag ist in der Region in aller Munde. Die Deutenberghalle wird restlos ausverkauft sein. Diese Partie zieht sicherlich auch Zuschauer an, die erstmals Basketball live erleben. Panthers-Coach Alen Velcic ist sich sicher: "Es wird bei uns im Vergleich zum Spiel in Münster mit 3000 Zuschauern lauter sein. Unsere Fans können das Zünglein an der Waage in diesem Spiel sein, wenn es am Ende knapp hergehen wird."

Auch Münster-Coach Philipp Kappenstein weiß schon längst, was gewöhnlich in der Deutenberghalle los ist. "Diese tolle Stimmung macht es für uns natürlich nicht einfacher", schmunzelt er.

Der Plan der Panthers

Kämpferisch und zuversichtlich zeigen sich Trainer Alen Velcic und seine Mannschaft vor dem zweiten Halbfinal-Duell. "Ich habe den Zuschauern in Münster ja bereits freundlich angedroht, dass wir am 27. April zum dritten Spiel wieder bei ihnen sind", so Velcic optimistisch.

Für die Schwenninger werden drei Faktoren im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen eine wichtige Rolle spielen. "Wir müssen über die 40 Minuten Konstanz zeigen. So wie in den letzten fünf Minuten in Münster können wir gegen diesen Gegner nicht auftreten", betont der Panthers-Coach.

Er fordert zudem eine Leistungssteigerung von seinen zweiten "Fünf". Im ersten Spiel lastete zu viel Verantwortung auf Rasheed Moore, Bill Borekambi und Kosta Karamatskos. Spieler wie Anell Alexis oder Seid Hajric enttäuschten hingegen. Der dritte Faktor: Die Panthers müssen es zu verhindern wissen, dass sich auf Seiten von Münster erneut Spieler wie Jo Cooper (21 Punkte im ersten Duell) oder Malcom Delpeche (16) plötzlich so in den Vordergrund spielen. Die Baskets lebten bis zum Halbfinale vor allem von der Ausgeglichenheit ihres Teams. Dass Cooper und Delpeche im ersten Duell derart vorangehen, hatten die Neckarstädter sicherlich nicht so auf der Rechnung.

Alen Velcic geht zunächst davon aus, "dass Münster am Samstag sein Spiel nun nicht wesentlich verändern wird. Wir hingegen werden versuchen, doch noch weitere Überraschungsmomente zu schaffen".

Panthers-Kapitän Kosta Karamatskos sieht das Erreichen des dritten Spieles als "absolut möglich" an. "Aber wir müssen noch eine Schippe drauflegen."

Münster hat viel Respekt

Akribisch bereiten sich auch die Baskets auf das zweite Spiel vor. Die Münsteraner reisten am Karfreitag an, absolvieren am Samstagvormittag noch eine Abschlusseinheit in der Deutenberghalle. "Wir sind gewarnt", betont Gästecoach Philipp Kappenstein. "Die Panthers haben in den Play-offs bereits zweimal ein drittes Spiel erzwungen. Wir hingegen taten uns im Achtelfinale in Erfurt und im Viertelfinale in München auswärts trotz unserer Siege jeweils schwer. Schwenningen ist unser stärkster Gegner. Nur wenn bei uns alles optimal läuft, können wir die Sensation schaffen und als Aufsteiger nach zwei Spielen ins Finale einziehen", unterstreicht Philipp Kappenstein.

Der Gymnasial-lehrer zeigte sich zwar angetan von "unserer sehr kompakten Leistung im ersten Spiel. Aber wir hatten gegen die Panthers auch Phasen, in denen wir im Nachteil waren. Diese nicht so überzeugenden Minuten müssen wir in Schwenningen unbedingt reduzieren."

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