Alexander Feldberg und der KKK Haiterbach verloren die Partie gegen die SG Mannheim in der Anfangsphase. Der hohe Rückstand war eine zu große Hypothek. Foto: Andreas Reutter

Ein verschlafenes erstes Drittel hat für die Haiterbacher gegen die SG Mannheim weitreichende Folgen.

Den Mannheimern scheint die Kuckuckshalle besonders gut zu liegen, denn sie haben bisher schon einige Punkte aus Haiterbach mitnehmen können. Der letzte Sieg hat den Mannheimern unglaublich Auftrieb gegeben, und so haben sie beim KKK einen Sahneviertel erwischt.

 

Vier Dreier zum Start – für den Gegner

Mit vier Dreiern erzielten sie die ersten 12 Punkte alle hinter der Dreierlinie, doch dies war nur der Beginn. Am Ende des ersten Viertels standen acht getroffene Dreier seitens der Gäste zu Buche, darunter fünf des bis dato fehlerlosen Albert Kuppe. Haiterbach tat sich in dieser Phase richtig schwer, Anschluss zu halten. Mannheim konnte sich einen deutlichen Vorsprung (31:17) erspielen.

Im zweiten Viertel gelang es dem KKK, die Distanzwürfe zu kontrollieren, und Haiterbach kämpfte sich langsam zurück. Über Luka Banozic und Denni Cukovic konnte ein punktearmes Viertel 12:10 gewonnen und der Spielstand bis zur Pause minimal auf 29:41 verkürzt werden.

Offensive schwächelt

Die Offensive leistete sich einige Fehler, und das Haiterbacher Spiel kam nicht richtig in Schwung. „Wir mussten früh einem hohen Rückstand hinterherlaufen. Offensiv taten wir uns schwer und mussten in der zweiten Halbzeit zulegen“, so Trainer Mario Maric.

Aggressiver aus der Kabine

Haiterbach kam viel präsenter und aggressiver aus der Kabine. Mannheim konnte den Vorsprung in den Anfangsminuten noch verteidigen, denn Haiterbach verwandelte nur zwei der fünf Freiwürfe. Jonathan Babitsch verkürzte mit zwei Dreiern auf 44:50, ehe Herdie Lawrence mit zwei weiteren den Ausgleich zum 50:50 erzielte, doch Mannheim antwortete im Stile einer Topmannschaft.

Mannheim schlägt zurück

Der flinke Christopher Teasley erzielte fünf Punkte, ehe Albert Kuppe mit zwei Dreiern unglaublich schnell den alten Vorsprung wieder herstellen konnte – und die Gäste führten wieder mit 65:52. Auf die erfolgreiche Aufholjagd von Haiterbach wurde prompt geantwortet. Nun hieß es, weiter dranzubleiben. Erneut zwei Dreier von Herdie Lawrence brachten das 60:70, doch Mannheim kontrollierte die Begegnung und erhöhte auf 60:77.

Mario Maric hadert mit dem ersten Viertel

Der KKK gab sich noch nicht geschlagen. Denni Cukovic verkürzte erneut auf 68:77, doch mehr war diesmal nicht drin. Mannheim sicherte sich dank einer sehr starken Anfangsphase wichtige Punkte und nähert sich Haiterbach auf zwei Punkte in der Tabelle. „Das Spiel war auf Augenhöhe, doch der Rückstand aus dem ersten Viertel hat unglaublich viel Kraft gekostet. Sie haben erfahrene Spieler, die zum richtigen Zeitpunkt die richtige Antwort parat hatten. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, denn wir haben kein gutes Heimspiel an den Tag gelegt“, so Trainer Mario Maric.

KKK Haiterbach – SG Mannheim 70:83 (17:31, 29:41, 57:69)

KKK: Denni Cukovic (17/3), Herdie Lawrence (16/5), Luka Banozic (16/1), Jonathan Babitsch (7/2), Alexander Feldberg (6) Sascha Kesselring (5), Samba Thiam (3), Ivo Maric, Kelvin Asomah.