Im letzten Saisonheimspiel gegen die Gießen Pointers zeigt Haiterbach eine starke kämpferische Leistung.
Die tolle Vorstellung des KKK reichte am Ende nicht aus, um den Meisterschaftskandidaten aus Gießen zu besiegen. Doch hochkonzentriert und mit viel Tempo erwischte Haiterbach einen top Start und ging mit 12:2 in Führung.
Center de la Cerda nicht zu stoppen
Die Qualität des Gegners kam immer mehr zum Vorschein. Vor allem Center de la Cerda war nur schwer zu stoppen. Sascha Kesselring fiel in diesem Spiel aus, ansonsten wäre er für die Aufgabe verantwortlich gewesen, de la Cerda aus dem Spiel zu nehmen.
Schnell fand Gießen Anschluss zum 12:11. Doch zwei Dreier von Denni Cukovic und Luka Banozic brachten die Viertelführung (22:17). Der Druck der Gäste wurde größer. Rickardo Maric hielt den Vorsprung noch zum 28:27 in Haiterbacher Händen, doch die letzten fünf Minuten im zweiten Viertel gelang Haiterbach kein Korberfolg mehr.
Viele Würfe finden nicht ihr Ziel
Es wurden nicht nur vier Freiwürfe danebengesetzt, sondern sehr viele Würfe aus dem Feld. Der Favorit ließ solche Chancen nicht ungenutzt und zog zur Halbzeit auf 42:28 davon. „Wir haben sehr gut angefangen, doch leider sehr schlecht aufgehört. Wir haben schlechte Entscheidungen getroffen und auch schlecht verteidigt“, so Trainer Mario Maric.
KKK kämpft sich zurück
Nach der Pause erhöhten die Gäste über Vladan Lazic zum 47:30. Doch Herdie Lawrence brachte sein Team auf 45:53 heran. Haiterbach kämpfte um jeden Ball. Mit einem knappen Rückstand von 54:61 ging es ins Schlussviertel.
Aufholjagd am Ende ohne Erfolg
Erneut war es Lazic, der zweimal aus der Distanz schnell auf 54:69 erhöhte. Doch Haiterbach gibt sich vor allem zu Hause nicht so leicht auf. Abermals starteten die KKK-Akteure eine weitere Aufholjagd. Kenan Gracanin brachte Haiterbach auf 64:70 heran. Herdie Lawrence gar auf 68:73. Doch Center de la Cerda krönte seine starke Vorstellung mit den entscheidenden Punkten zum 80:68-Auswärtssieg.
Damit bleibt Gießen weiter im Meisterrennen, auch wenn die Chancen weiterhin nicht steigen. Haiterbach bot eine gute Vorstellung und gab sich nie auf, doch die letzten Prozentpunkte haben gefehlt, die notwendig gewesen wären. „Wir haben zum Ende des zweiten Viertels viel hergeschenkt. Dann ist es schwer, zumal Gießen auch wirklich Topleute hat“, so Mario Maric, der einmal mehr den Zuschauern für die großartige Unterstützung dankte.
KKK Haiterbach – Gießen Pointers 68:80 (22:17; 28:42; 54:61)
KKK: Herdie Lawrence (32/5), Luka Banozic (10/2), Denni Cukovic (7/1), Kenan Gracanin (7/1), Rickardo Maric (6), Suli Gracanin (4), Samba Thiam (2), Alexander Feldberg, Kelvin Asomah, Jonathan Babitsch.