Der Ex-Panther Rasheed Moore geht inzwischen in der BBL für die FRAPORT Skyliners auf Korbjagd.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Basketball: Rasheed Moore stellt seine Fähigkeiten auch in Frankfurt unter Beweis

Nach 19 BBL-Spielen lässt sich bilanzieren: Rasheed Moore muss sich auch in der höchsten Spielklasse Deutschlands nicht verstecken. Nach seinem Wechsel von den wiha Panthers Schwenningen zu den FRAPORT Skyliners wurde der 25-jährige US-Amerikaner auf Anhieb in die Starting Five beordert und zeigt seitdem überzeugende Leistungen. In der Bundesliga legt der Forward im Schnitt 11,2 Punkte, 4,0 Rebounds und 1,5 Assists auf – und ist damit eine tragende Säule der Frankfurter.

Noch Luft nach oben

"Für mich persönlich läuft es seit dem Wechsel richtig gut", freut sich der ehemalige Schwenninger Publikumsliebling. Er ergänzt aber: "Mit den Ergebnissen können wir als Team noch nicht zufrieden sein. Es gibt Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen." Die von Sebastian Gleim trainierten Skyliners sind mit einer Bilanz von sieben Siegen und zwölf Niederlagen aktuell auf Rang zehn im BBL-Klassement zu finden.

Der Übergang von der ProA zur BBL verlief für Moore allerdings nicht reibungslos "Am Anfang habe ich mich schon schwer getan. Die BBL verlangt als Spieler viel mehr von dir ab. Ich musste mich erst an das Intensitätslevel rund um diese Liga gewöhnen." Seine Teamkameraden und der ganze Verein hätten ihm diese Übergangsphase jedoch enorm erleichtert: "Ich fühle mich hier als Teil einer großen Familie. Wir haben eine gute Chemie im Team. Das erinnert mich schon sehr an die Panthers."

Neben der Herausforderung, sich in einem neuen Team und einer neuen Liga zurechtzufinden, war auch der Schritt von Villingen-Schwenningen nach Frankfurt für Rasheed Moore ein sehr großer. "Ich habe noch nie in einer Großstadt gelebt, das ist definitiv eine große Umstellung. Aber Frankfurt ist wunderschön – ich liebe es, einfach in der Stadt herumzulaufen. Leider konnte ich wegen der Corona-Pandemie die Stadt noch nicht so wirklich erkunden", bedauert er.

Umso mehr konnte er seine Stärken in den Hallen der BBL erkunden. "Das Talent-Level in dieser Liga ist wahnsinnig hoch. Auch an die Intensität und physische Spielweise muss man sich erst gewöhnen", so der 25-Jährige.

Darin sieht er aber auch einen Vorteil für sich: "Ich sehe mich als vielseitigen Spieler, der auch gerne seine Mitspieler einbindet. Ich habe das Gefühl, dass meine Spielweise und meine Fähigkeiten sehr gut in die BBL passen."

Parallelen zu den Panthers

So groß die Unterschiede auch sind – in Frankfurt fand Rasheed Moore auch viele Parallelen zu seiner dreijährigen Station bei den Panthers vor: "Wir haben hier in Frankfurt zwar bessere Möglichkeiten, in die Halle und in den Kraftraum zu kommen. Hier kann ich jederzeit an mir arbeiten. Aber das familiäre Gefüge und die Philosophie erinnern mich sehr an Schwenningen. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, für zwei so tolle Vereine gespielt zu haben."

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