Basketball-Star Dennis Schröder (li.) riss bei der EM nicht nur seine Mannschaft mit, sondern auch die deutschen Sportfans. Foto: dpa/Soeren Stache

Basketball, Handball und Eishockey kämpfen darum, hinter Fußball ins öffentliche Bewusstsein der Deutschen zu gelangen – dazu sind aber drei Voraussetzungen nötig.

Die Programmmacher bei RTL jubelten am Montag: Die Spiele der deutschen Basketballer kurzerhand vom Viertelfinale an live zu übertragen war ein Riesenerfolg – über vier Millionen Fans sahen das EM-Halbfinale, gut zwei Millionen das Spiel um Platz drei. Sensationelle Reichweiten für Basketball. Im Sommer hatten die Fußballfrauen bei der EM so viele Zuschauer vors TV-Gerät gelockt wie nie. Als die deutsche Elf im Finale von England gestoppt wurde, hatten fast 18 Millionen die ARD eingeschaltet. Rekord. Fußballerinnen wie Basketballer sprachen euphorisiert davon, den Hype in den Liga-Alltag mitnehmen zu wollen. Die Frauen hatten zum Saisonstart im Spiel FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt zwar den Rekordbesuch von 23 200 Fans, die übrigen Partien wollten nur noch zwischen 3217 und 424 Leute sehen. Die Nagelprobe bei den Basketballern steht aus, Re-Start der Liga ist am 29. September.

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