Das Festival für Metal-Größen wie „Ektomorf“, „Tankard“ und „Rage“ eröffnen? Dieser Traum erfüllt sich für die Gewinner des Band-Contests, der kürzlich in der Irslinger Waidbachhalle stattfand.
Rund 200 Fans und musikbegeisterte Besucher hatten sich zum dritten Bandcontest, veranstaltet von der Musikinitiative Irslingen, aufgemacht. Unter den Teilnehmern waren auch von weiter weg angereiste Bands. Kein Wunder, schließlich darf der Sieger des Contests am Festival-Samstag eröffnen und der Zweitplatzierte am Festival-Freitag.
Fünf Bands treten an
Per Los wurde die Reihenfolge der Wettbewerber bestimmt. „Of Dreams and Nightmares“ aus Freiburg durften den Anfang machen und boten Symphonic Metal mit stimmgewaltigem Gesang und mitreißenden orchestralen Arrangements. „Major Overdrive“ waren aus der Oberpfalz angereist. Das Power-Trio lieferte melodischen Hardrock mit einer Prise Metal.
„Fatal Fire“ hatte den Weg aus Frankfurt auf sich genommen, um in Irslingen mit ihrem Power Metal zu begeistern. Die Band hat kürzlich erst einen Labeldeal unterschrieben und wird im Frühjahr 2024 ihr erstes Album veröffentlichen.
„Black and Damned“
„Black and Damned“ aus Sindelfingen sind während der Pandemie entstanden und überzeugten mit einem Spektrum von tiefgründigem Power-Metal bis zu pumpenden Heavy-Tracks.
„Concusion“
„Concusion“ aus der Umgebung von Geislingen an der Steige hatte Riffs zum Headbangen, Texte zum Mitgrölen und eine Kombi aus fast allen Arten der Rockmusik mitgebracht und bot somit einen würdigen Abschluss des Bandcontests.
Klares Ergebnis
Bewertet wurden die Bands vom Publikum und einer Fachjury, bestehend aus Musikern und Vertretern des Veranstalters. Jeder Besucher hatte zudem zwei Stimmen in Form von Märkchen, die man in die entsprechenden Acrylglasrohre werfen konnte.
Bei der Siegerehrung hatten „Black and Damned“ die Nase vorn. Sie dürfen also den Festival-Samstag eröffnen. „Concusion“ wurde Zweiter und erhielt damit den Opener-Slot für den Festival-Freitag. Beide Bands überzeugten sowohl das Publikum als auch die Jury am meisten.
Die Metal-Cover-Band „Heimatgold“ sorgte dafür, dass die Bands und Besucher noch bis tief in die Nacht feiern konnten. Wer die Bands beim Wolfweez-Festival 2024 live hören will, der erhält Tickets auf www.wolfweez-openair.de.
Winter Special
Am Samstag, 2. Dezember, geht die Party mit dem „Winter Special“ bereits weiter, denn dann tritt „Voltbeat“ in der Waidbachhalle auf. Die Gruppe gilt als Europas erfolgreichste „Volbeat“-Tribute-Band. Support-Act ist „Crekko“ aus Freudenstadt. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Tickets gibt es noch an der Abendkasse.