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Balinger Lichtspaziergang Mann zu Boden gebracht: Gingen Beamte zu brutal vor?

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Polizisten bringen den Mann am Montagabend zu Boden. Foto: Facebook

Nach dem verbotenen "Lichtspaziergang" am Montagabend ist eine Debatte um den Polizeieinsatz entbrannt. Gingen die Polizisten zu brutal vor? Und welche Verletzungen hat ein Mann erlitten? Mehr lesen Sie in unserem (SB+)Artikel.

Balingen - Anlass dafür ist die Kontrolle eines Mannes, der sich längere Zeit weigerte, sich gegenüber den Polizisten auszuweisen und von diesen schließlich gewaltsam zu Boden gebracht und abgeführt worden war. Videos von dem Vorfall sind in Online-Netzwerken zu sehen. Munter wird dort nun darüber diskutiert, ob die Polizisten richtig und angemessen oder aber zu brutal gehandelt haben – aber auch, ob der Mann sich korrekt oder falsch verhalten hat.

Auch Thema bei Stopp von "Frauen-Bus"

Der Vorfall war zudem am Dienstag beim Stopp des "Frauen-Busses" auf dem Marktplatz ein Thema. Einer der Redner, Janko Williams von den "Anwälten für Aufklärung", bezeichnete den Einsatz als "Akt der Polizeigewalt". Dafür verantwortlich sei die Bundespolizei, die am Montag in Balingen gewesen sei. Ein anderer Redner sagte, dem Mann sei ein Arm gebrochen worden.

Lesen Sie auch: "Lichtspaziergang zeigt wahres Gesicht"  

Auf Nachfrage heißt es dazu von der Polizei, dass keine Beamten der Bundes-, sondern der Bereitschaftspolizei am Montagabend in Balingen gewesen seien. Zudem heißt es von der Polizei, man wisse davon, dass der Mann Verletzungen im Gesicht erlitten habe – und zwar, als er in Handschellen abgeführt werden sollte. Die Verletzungen habe er sich zugezogen, weil er sich "absichtlich" auf den Boden habe fallen lassen. Von Blessuren am Arm sei bisher nichts bekannt. Der Betroffene habe indes angekündigt, Atteste vorzulegen.

Bei dem Einsatz war auch ein Polizist verletzt worden. Gegen den Mann wird deshalb wegen Widerstand gegen und Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt; außerdem wegen eines Vergehens gegen das Versammlungs- und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, weil er ein Einhandmesser dabeihatte.

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