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Balingen Studierende sollen Cyberkriminellen auf die Spur kommen

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Die neuen Studierenden bei der Begrüßungsveranstaltung in der Stadthalle. Foto: Hochschule Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen. Cyberkriminalität hat viele Gesichter. Betroffene Unternehmen sind im Rahmen von IT-Angriffen und Wirtschaftskriminalität oft mit einem hohen Schadenspotenzial konfrontiert. Aber auch Kleinunternehmen und Privatpersonen werden Opfer von Internetbetrug und Erpressung.

Früher reichte ein Fingerabdruck aus, um Täter dingfest zu machen. Heute liefern technische Geräte eine Vielzahl an digitalen Spuren, die von Spezialisten ausgewertet werden müssen.

Solche Fachkräfte lernen ihr Handwerkszeug unter anderem in sieben berufsbegleitenden Semestern im Masterstudiengang Digitale Forensik. Die Spezialisten können Sicherheitsvorfälle kriminaltechnisch aufbereiten, forensische Untersuchungen durchführen, diese vor Gericht vertreten oder bei Untersuchungen in Unternehmen aufklären.

Jedes Jahr sind 30 Plätze im Master-Studiengang Digitale Forensik an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen zu vergeben. 2019 überstieg die Nachfrage erstmals das Angebot deutlich, so dass eine Warteliste eingerichtet werden musste.

Motiviert ist nun ein neuer Jahrgang mit 33 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet. In einer Feierstunde in der Stadthalle von Balingen wurden die angehenden Cybercrime-Ermittlungsexperten von den Professoren Tobias Häberlein und Martin Rieger begrüßt. Bürgermeister Reinhold Schäfer übernahm die Einführung von Seiten der Stadt und wünschte viel Erfolg für das Studium.

Die Weiterbildung wird berufsbegleitend im Fernstudium absolviert und ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Albstadt Sigmaringen, der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg-Erlangen und der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Bereits seit 2010 besteht die hochschulübergreifende Zusammenarbeit, in der jeder Partner seine speziellen Kompetenzen einbringt.

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