In die Stollenfabrik ist neues Leben eingekehrt. Foto: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaft: Experten für Steuern, Recht, Versicherungen, Finanzen und Immobilien arbeiten Seite an Seite

Balingen. In die ehemalige Stollenfabrik in der Balinger Grünewaldstraße 1 sind fünf lokale Unternehmen eingezogen – Experten für Steuern, Recht, Versicherung, Finanzen und Immobilien: die Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pfister Roth Vogt Braun (prvb), die Rechtsanwaltskanzlei Erbe & Hopt, die seguro GmbH für Versicherungen und Finanzen und die Köhl-Jetter Immobilien GmbH sowie Köhl Hausverwaltungen. Zudem ist dort Wohnraum entstanden.

In der Stollenfabrik war einst Uhlsport, der Sportartikel-Hersteller und Ausrüster, beheimatet. Karl Uhl produzierte mit seiner Firma damals Lederstollen für Fußballschuhe – daher auch der Name "Stollenfabrik".

Das Gebäude fiel irgendwann in Dornröschenschlaf, bis es im Jahr 2018 von der Jetter-Firmengruppe wieder geweckt wurde. Die Stollenfabrik wurde umfassend saniert, intakte Substanz in vollem Umfang erhalten und erweitert.

Elf Appartements und fünf Penthäuser

Neben den fünf Gewerbe-Einheiten haben im Erd- und Obergeschoss elf teilmöblierte Appartements von 50 bis rund 75 Quadratmeter Platz. Zudem sind in einem Staffelgeschoss fünf neue Penthäuser entstanden.

Alle Verantwortlichen der Stollenfabrik fühlen sich eng mit der Zollernalb verbunden. "Balingen ist unsere Heimat", sagt Jörn Köhl von Köhl-Jetter Immobilien. Und Rechtsanwältin Diana Hopt-Bley fügt hinzu: "Die Region besitzt hohe Lebensqualität. Außerdem ist sie mit all ihren Persönlichkeiten und Unternehmen eine faszinierende Wachstumsregion. Im Südwesten sucht man lange nach einer vergleichbaren Struktur."

Für Dominik Erlacher von der seguro GmbH zählt ein weiterer Blickwinkel. Der Standort Balingen punktet seiner Meinung nach mit guten Verkehrsanbindungen und kurzen Wegen gleichermaßen: "Sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für die Mandanten." Die einzelnen Dienstleistungsbereiche in der Stollenfabrik, darin herrscht ebenfalls Einigkeit, ergänzen sich ideal. "Kurze Wege von Tür zu Tür", lautet die Devise. Die Mandanten genießen Synergieeffekte.

"Wir bieten eine vollumfassende Rundumbetreuung", sagt auch Holger Roth von prvb. Denn in der Stollenfabrik, betont Roth weiter, gebe es bei Bedarf unkompliziert Kontakt zum Fachmann von nebenan: "Dieser direkte Draht ist unbezahlbar."

"Die berühmte Chemie hat sofort gestimmt", hebt Diana Hopt-Bley hervor: "Eine erfolgreiche Zusammenarbeit, darin waren wir uns alle einig, kann nur gelingen, wenn sich alle in grundsätzlichen Fragen einig sind." Jörn Köhl sieht das ähnlich: "Das Dienstliche muss passen – das Menschliche aber auch."

Holger Pfister von prvb möchte den Mandanten der Stollenfabrik Mehrwehrte bieten: "Wir denken nicht nur an unsere tägliche Arbeit, sondern zum Beispiel auch an gemeinsame Events, für die sich die Mandanten anmelden können."

Derartige Veranstaltungen seien ideal fürs Netzwerken. Profitieren werde dieser Ansatz, davon ist Dominik Erlacher von seguro überzeugt, nicht allein von unbürokratischer Teamwork. Großes Vertrauen sei es vielmehr, was die Arbeit untereinander präge: "Die Stollenfabrik bietet sich an, Menschen zusammenzubringen."

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