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Balingen Schwäbische Erotik im Drive-In live

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Christiane "Maserati" Maschajechi und Alexander Wernick geben Einblicke ins schwäbische Liebesleben. Foto: Breisinger

Balingen - "Schwäbische Erotik" mit Christiane "Maserati" Maschajechi war am Sonntagabend auf der Drive-In-Kulturbühne in Balingen angesagt. Die Besucher in ihren Autos auf dem Parkplatz vor der Eishalle genossen das kabarettistische Programm.

Nach dem triumphalen Einzug auf dem Dach eines Kleinwagens gab Maschajechi im Federkleid und unterstützt von Alexander Wernick am Klavier das erste Lied zum Besten.

Im sexy roten Kleid auf der Autobühne

Zur musikalischen Untermalung von "You can leave your hat on" durch Wernick wechselte Christiane Maschajechi alsbald ins sexy-rote Kleid und in hohe Lederstiefel, ehe sie den verhältnismäßig niedrigen Temperaturen Tribut zollen musste und wärmere Kleidung anzog. Musikalische Beiträge des kongenialen Duos Wernick und Maschajechi blieben das Kernelement des Programms. Sei es "Ich liebe dich auf Schwäbisch", das wenig erotisch in Form von "Du bist so nett" und "I hob di mäh wie gern" dargeboten wurde, oder die Titel "Sex ist ein herrliches Hobby", "Der Ruf der Schwaben in Sachen Sex ist schlecht", "Lass kracha Mercedes", "Lacha ist das wichtigste auf der Welt" oder "Vielleicht bist du reich", bei dem "Maserati" zeigte, dass Statussymbole ihr nicht wichtig sind – vielmehr stehe sie auf "Männer mit Bausparvertrag".

Der Umstand, dass 22 Millionen Bakterien bei einem Kuss ausgetauscht werden, inspirierte sie zur ureigenen Version der "Lebenden Bazillen" von "Gute Nacht Freunde". Und auch das Schlusslied "Purple Rain" sowie "Es gibt kein Bier auf Hawaii" in normaler Form und mit Korken im Mund hatte man in dieser Art und Weise noch nie gehört.

Aus Arschgeweih wird Albatros

Wernick erwies sich nicht nur als Sidekick, sondern zeigte beim "Raucherlied", in dem er sich zu seiner Rauchsucht bekannte, dass er auch als Solist zu brillieren weiß. Zwischendurch schwadronierte Christiane Maschajechi als Nachrichtensprecherin über die Tücken des Alters, etwa darüber, dass aus einem "Arschgeweih-Tattoo" mit der Zeit ein "Albatros-Tattoo" wird. Oder sie gab ihre Erfahrungen beim Speed-Dating weiter, bei dem sie auf eine 25-jährige Frau traf, deren Männerverschleiß höher sei als der einer "Bahnhofnutte". Sie berichtete über ihre missglückten Balzversuche in einer "komischen Bar" in Wangen im Allgäu und gab ein missglücktes Stelldichein eines Hotelgasts in pantomimischer Art wieder.

Vom Liebesspiel im Smart rät Maschajechi ab, denn bei komischen Bewegungen werden die Scheiben rausgedrückt. Und auch der weibliche Zyklus habe so seine Tücken, denn während der "Erdbeerphase" verstünden sich die Frauen oftmals selber nicht. Überhaupt sei es mit der Liebe nicht mehr so wie früher, denn früher hatte man jemand, den man liebte, jetzt müsse man lieben, wen man habe.

Von Schönheitsoperationen bei Frauen riet "Maserati" ab: Statt dass Frauen sich Brüste vergrößern lassen, sollten sich besser Männer die Hände verkleinern lassen. Und auch vom Gebrauch von Viagra hält sie nichts: Das wäre, sagt die Kabarettistin, wie wenn der Rasenmäher rot angemalt und dann als Ferrari bezeichnet würde.

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