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Balingen Schwabenrock aus Stockenhausen

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In Aktion: "Frieda & The Oldstocks". Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen-Stockenhausen. Beim Frühlingsfest in der Frommerner Festhalle trat sie erstmals auf: die Band "Frieda & The Oldstocks" mit Schwabenrock, "made in Stockenhausen". Der nächste große Gig ist für den 9. August beim "BL Best of" geplant.

"Eine lose Ansammlung von Fleckenrockern"

Seit langem spielte Piet Wolff, mit bürgerlichem Namen Peter Wolthoff, mit dem Gedanken, Rockmusik mit schwäbischen Texten zu machen. Und immer wieder hatte er mit ein paar Kumpels als "lose Ansammlung von Fleckenrockern" im Dorf gespielt. Aber jetzt machen die vier Musiker ernst.

"Als wir uns für ›Best Of‹ beworben haben", erzählt Wolff, "waren wir noch namenlos. Mich rief eines Abends Thorsten Kühn, einer der Organisatoren, an und meinte: ›Hey Piet, ick hab jehört, ihr macht da in Stockenhausen so’n Altherrenprojekt, wa? Wollt ihr denn am 9. August spielen?‹" Klar, gerne, meinte Piet. Jetzt fehlte nur noch ein Name. Aus dem "Altherrenprojekt" wurde dann "The Oldstocks", die "alten Stockenhausener".

"Ich sehe uns in der Tradition von Wolle Kriwanek, Schwoißfuas und Hänk Häberle", sagt Piet. "Da tut sich ja im Ländle nicht so viel." Mit ihm rocken Alfonso Gerardi (E-Gitarre & Backvocals), Berti Müller (Bass & suscht nix) und Rainer Ulrich (Schlagzeug und Backvocals). Piet Wolff selbst singt, spielt Bluesharp und Double-six-Akustikgitarre.

Frieda, die mit vollem Namen Friederike Briggmann heißt und die Ehefrau von Piet Wolff ist, macht Percussion, Merchandise, Schriftkram, Organisation sowie Bandmanagement und gilt als vollwertiges Mitglied.

Die ersten drei Titel sind eingespielt

Vorerst hat die Band nur drei eigene Titel: "Hanna", ein Gute-Laune-Song über das allererste Schwärmen eines Schuljungen für das andere Geschlecht. Da gibt’s dann halt Gummibärle statt rote Rosen.

"Koi End in Sicht (Du)" beschreibt Piet als sein persönliches Liebeslied an seine Frau, mit der er seit 21 Jahren zusammen und seit 19 verheiratet ist – und immer noch "schwer verliebt". "Ich hatte ihr vor 20 Jahren einmal ein Lied versprochen. Naja, hat halt etwas länger gedauert", sagt er.

"Jed’n Morga" schließlich ist ein fetziger Abgeh-Rocker mit Bluesrock-Note. "Wer kennt das nicht: Du musst morgens früh raus, hast verschlafen, und in der Morgenhektik läuft dann so einiges schief", sagt er.

In einem Teaser auf YouTube stellen die vier Bandmitglieder ihre Titel vor und wollen mit den Aufnahmen neugierig machen.

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