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Balingen Letzte Schritte auf dem Weg zum neuen Pflegeheim

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So soll das künftige Pflegeheim in Weilstetten einmal aussehen. Der Ortschaftsrat hat dem Baugesuch nun zugestimmt. Foto: Büro Hiemisch

Balingen-Weilstetten. Nächster Schritt: Dem Baugesuch für das neue Pflegeheim in Weilstetten hat der Ortschaftsrat am Dienstag einstimmig seinen Segen erteilt. Weil zu dem Großprojekt noch viele Fragen in der Bevölkerung offen sind, will Ortsvorsteher Wolfgang Schneider eine Infoveranstaltung anbieten, sobald baurechtlich alles in trockenen Tüchern ist.

Das Vorhaben, laut Schneider für die Infrastruktur des Ortsteils von enormer Bedeutung, war im Gremium unstrittig. Schneider stellte die wesentlichen Eckdaten nochmals vor: Auf der derzeit grünen Wiese neben dem Lochenbad und dem Kindergarten soll ein Bau mit 75 Plätzen für pflegebedürftige Menschen entstehen, davon 15 für an Demenz erkrankte Personen.

Der Saarbrückener Architekt Rainer Hiemisch hat das Gebäude so konzipiert, dass es sich quasi in das von der Römerstraße aus gesehen leicht abfallende Gelände sanft einschmiegt. Zur Römerstraße hin wird der Komplex geöffnet sein. Das Gebäude ist dreigeschossig angelegt; das Untergeschoss tritt in Richtung Lochenbad wegen des dorthin abfallenden Gelände zutage. An dieser Stelle ragt das Gebäude etwas mehr als 13 Meter in die Höhe.

In Richtung Lochenbad soll ein kleiner Park angelegt werden, in Richtung Römerstraße zudem ein Garten, der sich an eine öffentliche Cafeteria im Erdgeschoss anschließt. Das soll nach dem Willen des künftigen Betreibers, des Servicehauses Sonnhalde mit Sitz in Engstingen, Raum für Begegnung zwischen den Bewohnern und den Weilstettenern schaffen.

Mit Einreichung des Baugesuchs hat mittlerweile auch die Anwohneranhörung begonnen, die Stellungnahmen stehen noch aus. Noch nicht auf dem Tisch liegen zudem das Brandschutzgutachten sowie der Entwässerungsplan. Schneider sagte, dass die Kanäle auf dem Gelände neu verlegt werden müssten. Er werde als Ortsvorsteher darauf drängen, dass eine Teilbaugenehmigung erteilt würde, damit die dafür notwendigen Erdbauarbeiten möglichst schnell beginnen könnten. Die Baugenehmigung für das Gebäude werde nach Angaben des Stadtplanungsamts wohl in vier Monaten erteilt; damit könnte der Bau im Herbst beginnen.

Finanziell stemmen wird das Vorhaben die eigens gegründete Projektgesellschaft Sonnenhalde Balingen-Weilstetten; Geschäftsführer und Investor ist Daniel Dilger, der ähnliche Vorhaben bereits anderswo realisiert hat. Das Servicehaus Sonnenhalde mit Sitz in Engstingen ist Betreiberin; Nadia Hoß, derzeit noch Betreiberin des Gerhard-Rehm-Hauses in Engstlatt, wird die Heimleitung in Weilstetten übernehmen.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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