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Balingen Schüler bestimmen Leonie Knodel kurzerhand zur Präsidentin

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Die Balinger Schüler fuhren nach Stuttgart. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen. Einmal Landtagspräsidentin sein oder auf dem Platz von Ministerpräsident Winfried Kretschmann oder der Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sitzen? Ende November reisten mehr als 100 Zehntklässler des Balinger Gymnasiums mit ihren Begleitlehrkräften nach Stuttgart und steuerten dabei zunächst den Landtag an.

Am Besucherzentrum mussten die Jugendlichen durch Sicherheitsschleusen, was für manche Aufregung sorgte, und wurden anschließend in den Plenarsaal des Landtages gelotst. Da am Besuchstag keine Plenarsitzung angesetzt war, durften sich die jungen Balinger sogar auf den Plätzen der Abgeordneten niederlassen. Sie staunten nicht schlecht, als sie nach und nach herausfanden, auf wessen Platz sie gerade saßen.

Leonie Knodel aus der Klasse 10 b wurde kurzerhand zur Landtagspräsidentin bestimmt und nahm fortan deren Rolle ein, indem sie ihre Jahrgangskollegen zum Vorschlag mehrerer Ministerpräsidenten-Kandidaten aufforderte. Auch die nachfolgende Wahl leitete Leonie alias Landtagspräsidentin Arras durchaus souverän.

Im Rahmen einer fiktiven Ministerpräsidenten-Wahl erfuhren die Schüler durch Aaron Deppisch vom Besucherdienst allerhand Grundlegendes über den Landtag und die Landespolitik. Dabei schmunzelten die jungen Gäste auch angesichts der einen oder anderen Anekdote.

Zum anschließenden Abgeordnetengespräch kamen Andrea Bogner-Unden (Die Grünen), ein Mitarbeiter von Ramazan Selcuk (SPD) und Karl-Wilhelm Röhm (CDU). Letzterer vertrat Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut, die sich auf einer Auslandreise befand. Nach anfänglicher Schüchternheit stellten die Balinger Jugendlichen zahlreiche Fragen rund um Themen wie die Schülerbeförderung, die Finanz- oder die Bildungspolitik.

Kritische Fragen

Besonders beschäftigen die jungen Erwachsenen momentan umweltpolitische Themen und die Migration. Dabei stellten die Zehntklässler auch kritische Nachfragen und zollten einzelnen Abgeordnetenantworten mit Applaus ihren Respekt.

Am Nachmittag hatte die Organisatorin Katrin Neetzke für die Gymnasiasten einen Besuch im gegenüberliegenden Haus der Geschichte geplant. Dort erhielten die Jugendlichen in vier unterschiedlichen Schwerpunktführungen einen Einblick in die baden-württembergische Geschichte und in die Europa-Thematik.

Nach einem langen Tag und vielen Eindrücken reisten die Balinger wieder in Richtung Heimat. Die Schüler zogen ein positives Resümee: "Für eine Exkursion und ein Museumsbesuch war das echt gut." Einzelne Zehntklässler überlegen sogar, sich um ein Praktikum im Landtag zu bewerben.

Die Lehrerin Katrin Neetzke freut sich ebenfalls: "Aus Schülersicht sind das ja richtige Komplimente für unsere Stuttgart-Fahrt. Das motiviert auch uns Lehrer und wir bemühen uns auch im kommenden Jahr um einen ähnlichen Landtagsbesuch."

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