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Balingen Hightech, die das Leben im Alter leichter machen kann

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Werben für die neckar-alb regenerativ (von links): Jochen Schäfenacker, Stefan Rimmele, Wilma John, Helmut Reitemann und Martin Kiesling. Foto: Ungureanu Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Gert Ungureanu

Balingen. Angefangen hat es mit wenigen Ausstellern in der Balinger Stadthalle. Mittlerweile hat sich die Messe neckar-alb regenerativ etabliert. Bei der nunmehr zwölften Auflage am Samstag und Sonntag, 12. und 13. März, wird in der Balinger Messehalle über weit mehr informiert als nur Solarenergie und Wärme vom Dach.

Im Mittelpunkt stehen neben Bauen und Sanieren, Dämmen und Heizen auch Themen wie Wohnen und Pflege im Alter sowie Hightech-Anlagen, die Senioren das Leben leichter machen. "Jeder will gerne daheim bleiben, und die Technik kann einem viele Jahre Heim ersparen", sagt Wilma John vom Kreisseniorenrat. Beim Landesseniorentag in Karlsruhe habe sie die rollende Ausstellung des Karlsruher FZI-Forschungszentrums gesehen, in dem altersgerechte Assistenzsysteme aus allen Lebensbereichen vorgestellt werden.

Bad, Toilette und Küche werden elektronisch überwacht, "und wenn man rausgeht und etwas vergessen hat, piept’s". Ein Sensorsystem erkennt kritische Situationen, zum Beispiel, dass der Bewohner von einem Ausflug nicht wie geplant nach Hause zurückkehrt, morgens nicht wie gewohnt aufsteht, seine Medikamente nicht eingenommen hat oder vielleicht gestürzt ist. Angehörige oder Betreuer werden dann entsprechend informiert. Sie erhalten beispielsweise eine Nachricht auf das Smartphone. Wer welche Informationen erhält und einsehen kann, lässt sich detailliert entsprechend der Versorgungssituation einstellen.

Herkömmliche Systeme haben Angehörige und Betreuer bisher nur informiert, wenn der Notrufknopf betätigt wurde. Das easierLife-System ist besonders in solchen Situationen im Vorteil, in denen die Person selbst nicht mehr um Hilfe rufen kann.

"Es ist wichtig, Senioren die Angst vor der neuen Technik zu nehmen", sagt Wilma John. "Und es ist auch wichtig, dass ihre Angehörigen sich informieren." Übersehen könne man den Hightech-Container kaum, meint Messeveranstalter Martin Kiesling: "Er steht an beiden Messetagen direkt vor der Tür."

Passend dazu, wie Stefan Rimmele vom Allgäu EventZentrum bemerkt, der Messestand der Landschaftsarchitektin Irmgard Röcker, wo gezeigt wird, wie ein Garten zu einem pflegeleichten "Seniorengarten" umgestaltet werden kann, um weiterhin eine "grüne Oase" zu haben. Passend auch das Expertengespräch am Sonntag zum Thema "Das eigene Wohnumfeld möglichst lange erhalten".

Nicht nur für Senioren interessant dürften die Informationen rund ums Thema Einbruchschutz sein. Dazu informiert an beiden Tagen die Polizei. Und wer bauen, sanieren oder ganz einfach seinen Heizkessel erneuern möchte, sollte sich unbedingt über mögliche Zuschüsse informieren, meint Jochen Schäfen­acker von der Energieagentur Zollernalb. Ein Beispiel: "Für eine Erdbohrung, die vielleicht 12 000 Euro kostet, gibt es einen Zuschuss von 9500 Euro." So werde auch Erdwärme erschwinglich.

 Die Messe neckar-alb regenerativ ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet drei Euro, ermäßigt zwei Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

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