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Balingen Grundstücke für Eyachweg gesichert

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Stadtbalkon gegenüber dem Zollernschloss, Terrassen an der Eyach – und vor allem: der Uferweg. Für dieses für die Gartenschau so wichtige Vorhaben wurden nun die letzten grundstücksrechtlichen Regelungen zwischen der Stadt und den Eigentümern getroffen. (Visualisierung) Foto: Büro Lohrer.Hochrein

Balingen - Gute Nachricht zum Jahresende: Der Fuß- und Radweg entlang der Eyach in Balingen kann kommen. Die Stadtverwaltung hat die dafür notwendigen grundstücksrechtlichen Regelungen mit den Eigentümern besiegelt.

Das teilte Oberbürgermeister Helmut Reitemann am Montag mit. Die Regelungen seien in den vergangenen Tagen notariell beurkundet worden, so Reitemann. Damit könne der schon seit langer Zeit angestrebte Fuß- und Radweg auf der Ostseite der Eyach vom Strasser-Areal bis zur Heinzlenstraße angelegt werden. Dieser soll künftig einen "einmaligen Blick" auf Klein-Venedig und das Zollernschloss bieten.

Der Fuß- und Radweg auf der Ostseite der Eyach war schon seit Jahren im Gespräch, zuletzt intensiv, als für das Strasser-Areal noch der Bau eines Einkaufszentrums geplant war (Eyach-Arkaden). Nachdem sich dieses Vorhaben 2014 zerschlagen hatte, wanderte das Projekt in die Schublade – wurde indes dort mit Blick auf die Gartenschau immer warmgehalten.

Nun sieht alles danach aus, dass der Weg kommt. Endgültig sicher ist das noch nicht, weil für den Eingriff ins Gewässer samt Neugestaltung des Ufers und der Böschungnoch die wasserrechtliche Genehmigung notwendig ist. Das Planfeststellungsverfahren für diesen Bereich der Gartenschau soll im Frühjahr 2020 eingeleitet werden.

Bedeutender Schritt

Die Einigung mit den Eigentümern der südlichen Grundstücke in Richtung Heinzlen­straße bedeutet für die Verwirklichung des Uferwegs allerdings einen bedeutenden Schritt. Bereits davor hatte die Stadtverwaltung eine entsprechende grundstücksrechtliche Regelung mit der Balinger Wohnbau getroffen, die Eigentümerin der nördlicher gelegenen Grundstücke an der Eyach ist: Direkt angrenzend ans Strasser-Areal will die Wohnbau bis zur Gartenschau drei Wohngebäude samt Tiefgarage erstellen. Den Weg dafür hatte der Balinger Gemeinderat in der Dezember-Sitzung geebnet, als das Gremium nach intensiver Debatte den Bebauungsplan verabschiedete.

Begonnen werden soll mit dem Bau des Uferwegs, wenn die Wohnbau mit den Tiefgaragen der neuen Gebäude soweit fertig ist. Die Bagger dafür sollen im kommenden Jahr rollen. Oberbürgermeister Reitemann sagte am Montag, er gehe davon aus, dass der Uferweg wohl im Jahr 2021 angelegt werde, zusammen mit den Wiesenterrassen, dem Wassergarten und dem Stadtbalkon gegenüber dem Zollernschloss. All diese Projekte gehen auf Überlegungen des Büros Lohrer-Hochrein zurück, das die Planungen für die Gartenschaubereiche in der Innenstadt erstellt.

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