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Balingen Fahrgeschäfte fürs Volksfest stehen

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Im Hintergrund das Psycho-Haus, in dem der Besucher einstürzende Wände und abstürzende Aufzüge erleben kann: Jörn de Haan, Hansjörg Ehemann, Karl Maier und Ulrich Klingler (von links) hoffen, dass das Wetter an den sechs Volksfest-Tagen mitmacht. Foto: Ungureanu

Balingen - Kaum ist die "Balingen pur" vorbei, geht es auf dem Messegelände schon weiter: In Rekordzeit werden die Fahrgeschäfte und Attraktionen für das Balinger Volksfest aufgebaut.

Die beiden Veranstaltungen seien "verdammt eng aufeinender", meint Stadthallen-Chef Ulrich Klingler. Tag und Nacht werde an dem "kleinen Wasen" gearbeitet.

Manche Fahrgeschäfte stehen schon, andere sind noch auf Schwerlastern festgezurrt und werden gerade aufgebaut. Shaker, Kinderachterbahn, U 3000-Simulationsanlage, der 55 Meter hohe Booster Maxx, das Psycho-Haus mit Abenteuersimulation, die riesige Geisterbahn "Fahrt zur Hölle" und die XXL-Schaukel, die Leute, die etwas Nervenkitzel suchen, 45 Meter in die Höhe befördert und Geschwindigkeiten bis zu 126 Stundenkilometern verspricht – sie alle und die verschiedenen Wurf- und Süßigkeitsbuden füllen das komplette Messegelände. 1750 Kilowatt Strom benötigen die Attraktionen, verrät der Stadthallen-Chef: "Damit könnte man ganz Endingen versorgen."

Manches sei in diesem Jahr neu, sagt Karl Maier, der "Göckelesmaier", der seit vielen Jahren das Balinger Volksfest organisiert. Zum Beispiel die Riesenschaukel, die schon auf dem Oktoberfest in München stand. Oder das Psycho-Haus, das auf dem Cannstatter Wasen war.

Obwohl überall noch geschraubt und gewerkelt wird, ist Karl Maier zuversichtlich: "Am Freitagnachmittag sind wir pünktlich zum Fassanstich fertig."

Wohl zwischen 1200 und 1500 Brathähnchen werden vom 22. bis 27. Mai in dem großen Festzelt vertilgt, "je nach Wetter", schätzt er. Zu heiß dürfe es nicht sein, zu kalt auch nicht. Übrigens: Die Hähnchen vom Grill sind nicht alles. Die Speisekarte, die in diesem Jahr als Logo einen eigens dafür entwickelten "Hohenzollern-Gockel" hat, verspricht zur Live-Musik vielerlei Gaumenfreuden.

Auch Durst braucht niemand zu leiden: Hansjörg Ehemann, Gebietsverkaufsleiter bei Dinkelacker-Schwaben Bräu, schätzt, dass die Volksfest-Besucher 150 Hektoliter Festbier trinken werden. Wenn man Alkoholfreies, Radler und Pils dazurechne, wohl 180 bis 190 Hektoliter. "Das Bier wird uns nicht ausgehen", sagt er schmunzelnd.

Noch ein Novum gibt es in diesem Jahr: Nicht der Oberbürgermeister wird den Zapfhahn in das Fass schlagen, sondern sein erster Stellvertreter, der CDU-Stadtrat Bernhard Rewes. "Er meint, er habe das schon gemacht und kann es", sagt Stadthallen-Chef Klingler.

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