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Balingen Corona erschwert Hilfsangebote

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Die Mitgliederversammlung des Freundeskreises für Wohnungslose hat mit Abstand im Zelt stattgefunden.Foto: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Der Corona-Lockdown war hart. Auch der Freundeskreis für Wohnungslose musste darunter leiden. Die Einnahmen des Bang-Your-Head-Festivals brachen weg, und die Bewohner des Jakobushauses waren isoliert. Dennoch steht der Verein aktuell gut da und plant bereits weitere Projekte.

Balingen. Das diesjährige Treffen des Freundeskreises für Wohnungslose fand im Freien mit Abstand statt – Corona sei dank. Das vergangene Treffen lag aufgrund der Pandemie bereits etwas länger zurück: März 2019. Das Virus habe die Hilfe für Wohnungslose generell erschwert, berichtete die Vorsitzende Maria Groß. Vor allem auch das Wegbrechen von regelmäßigen Einnahmen wie bei dem abgesagten Bang-Your-Head-Festival sei sehr schade. Dennoch stehe man finanziell gut da – so der Kassenbericht. Die #imländle-Spendenaktion, bei der jeweils zehn Cent aus dem Verkaufserlös eines #imländle-Radler gespendet wurden, brachte im Frühjahr 2020 dem Verein beispielsweise Einnahmen in Höhe von 2500 Euro ein. Die gute finanzielle Situation erlaubte dem Verein, noch vor dem Lockdown ein neues Zelt anzuschaffen. In diesem fand auch die Mitgliederversammlung statt.

Wunsch besteht nach einer Weihnachtsfeier

Für die Bewohner des Jakobushaus sei die Corona-Zeit dennoch sehr hart gewesen, berichtete Groß. Dadurch, dass niemand das Gebäude betreten durfte, habe es "keine Gelegenheit für Austausch mit den Bewohnern" gegeben. Aktuell sei die Belegung recht entspannt, aber das könne sich in den Herbst- und Wintermonaten wieder ändern, befürchtete Leiterin Stefanie Balbach. Im Jakobushaus selbst gab es bisher noch keinen bestätigten Coronafall. "Wir hoffen auch, dass das so bleibt, weil das wäre wirklich das Worst-Case-Szenario", mahnte Balbach.

Der Verein möchte dieses Jahr unbedingt noch eine Weihnachtsfeier ausrichten. Nur die Frage des Veranstaltungsortes stellt die Vereinsmitglieder noch vor Kopfzerbrechen. Darüber hinaus ist eine Art "Auszeit für Wohnungslose" angedacht. "Damit die Wohnungslosen auch einmal ein paar Tage Urlaub erhalten", sagte Balbach. Geplant sind dreieinhalb Tage am Bodensee im Gästehaus St. Theresia.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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