BETRIFFT: Plettenberg und Holcim-Zementwerk in Dotternhausen

Als ehemaliger Verantwortlicher für den Betrieb des Zementwerks in Dotternhausen beschäftigt mich die Frage: Was bewegt Norbert Majer sowie seine Mitstreiter zu so nachhaltig gegnerischer Aktivität rund um das Thema Kalksteinabbau auf dem Plettenberg sowie Emissionen des Zementwerks? Tatsache ist, dass jede industrielle Aktivität, die zwangsläufig Emissionen verursacht, heute mehr denn je strengen gesetzlichen Genehmigungsauflagen unterliegt. Dabei ist sowohl der Schutz der Bürger vor Gesundheitsgefahren als auch der schonende Umgang mit Resourcen zu berücksichtigen. Aus der Vergangenheit weiß ich, wie verantwortungsvoll die Vertreter öffentlicher Belange, sei es Gemeinderat, Landratsamt oder Regierungspräsidium, auf der ihnen vorgegebenen gesetzlichen Grundlage unter Abwägung aller berechtigten Belange entschieden haben. Dies dürfte Norbert Majer in seiner früheren Verantwortung als Bürgermeister von Dotternhausen bestätigen können.

Dass heute unter dem Gesichtspunkt der Resourcenschonung vielfältige Ersatz-, Roh- und Brennstoffe eingesetzt werden, ist in vielerlei Hinsicht von öffentlichem Interesse und mehr als lobenswert. Dass in der Zwischenzeit Holcim sich mit der Gemeinde auf eine wesentlich höhere Kalksteinabbaupacht verständigt hat, wird auch Herrn Majer nicht entgangen sein.

Den Balinger Stadträten sei versichert, schon zu meiner Zeit war das Kalksteinabbaugebiet so genehmigt, dass aus Balinger Sicht der Blick auf die "Balinger Berge" unbeeinträchtigt bleibt. Daran soll sich nach meiner Information auch in Zukunft nichts ändern.

Gerhard Rohrbach

Dotternhausen

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