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Baiersbronn Starkes Symbol für die Freundschaft

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Bei der Feier (von links): Hermann Bareiss; Philippe Richert, ehemaliger Präsident der Région Grand Est, Louise Richert Christiane Ries, Roland Ries, Oberbürgermeister von Straßburg, Kurt Liedtke, Kuratoriumsvorsitzender der Robert-Bosch-Stiftung, Peter Dombrowsky, ehemaliger Landrat des Kreises Freudenstadt, Frank Baasner, Leiter des Deutsch-Französischen Instituts, der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel, Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts a .D. Michael Ruf, Peter Reuss, Botschafter der Bundesrepublik in Paris sowie Britta und Hannes Bareiss Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Gut 400 Gäste feierten im Hotel Bareiss den französischen Nationalfeiertag. Auch der Mitteltaler Kurpark erstrahlte in den Farben der Trikolore.

Baiersbronn-Mitteltal. Trocken und angenehm waren die Temperaturen zur Bekundung der deutsch-französischen Freundschaft, die im Haus Bareiss bereits ein Jubiläum feiern konnte. Seit 25 Jahren lädt die Familie Bareiss ihre französischen Freunde und Gäste ein, den Nationalfeiertag in Mitteltal zu verbringen.

Die Trachtenkapelle des Musikvereins Mitteltal und die Parforcehorn-Bläser aus dem Elsass umrahmten die Feierlichkeiten. Rund 400 Gäste – darunter der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei der Unesco in Paris, Peter Reuss, sowie Straßburgs Oberbürgermeister Roland Ries – waren gekommen, um am großen Freundschaftsfest teilzunehmen.

Eine Allianz der Geselligkeit

Der französische Nationalfeiertag ist mittlerweile auch zum Feiertag für das Haus Bareiss geworden. Die Gastgeber Hermann Bareiss und das Ehepaar Britta und Hannes Bareiss ließen nicht nur den Festakt, sondern auch das festliche "Déjeuner amical franco-allemand" in allen Restaurants des Hauses zu einer Allianz der Geselligkeit unter Freunden werden. Beim Champagnerempfang im Kurpark fand Seniorchef Hermann Bareiss herzliche Worte für die Gäste und betonte, es sei eine große Ehre am französischen Nationalfeiertag Gastgeber sein zu dürfen. "Wir leben in politisch und gesellschaftlich bewegten Zeiten", sagte Bareiss.

Er sprach sich gegen nationalen, gesellschaftlichen und individuellen Egoismus aus und gegen einen um sich greifenden Populismus. Er nannte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Schlagworte der französischen Revolution, als positive Kräfte, die die Welt auf lange Sicht im Gleichgewicht halten könnten.

Der frühere Bundesverfassungsrichter und Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Ferdinand Kirchhof, betonte in seiner Rede, dass die Errungenschaften der französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auch heute die Basis in Europa für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte bilden. "Heute ist ein Tag, auf den Frankreich zur Recht stolz sein darf und wir Deutschen feiern gerne mit", so Kirchhof.

Befreiung zu einem selbstbestimmten Leben

Was in Frankreich begann, sei auch das Erbe Europas, die Befreiung zu einem selbstbestimmten Leben. Es gebe in Europa berechtigte nationale Interessen, aber es gelte, gemeinsam gegen Tendenzen vorzugehen, die den Rechtsstatt bekämpfen wollten, mahnte Kirchhof. Bürgermeister Michael Ruf erinnerte daran, wie wenig selbstverständlich die Freundschaft zweier Nationen sei, die sich so lange in Feindschaft gegenübergestanden hätten. "Mit der Aussöhnung und schließlich der Freundschaft hat die Geschichte eine Wendung genommen, die für unsere beiden Nationen nicht glücklicher hätte sein können", so Ruf. Ein Tag wie dieser sei ein starkes Symbol für die deutsch-französische Freundschaft.

Gemeinsam ging es dann zum deutsch-französischen Freundschaftsmenü. Bei mild geräuchertem Ikarimi-Lachs, confiertem Kabeljaufilet und butterzartem Filet vom Weiderind wurde der Gaumen der Gäste verwöhnt und die deutsch-französische Bande bekräftigt.

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