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Baiersbronn Schon jetzt den Sommer im Blick

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Otto Gaiser, Vorsitzender der Studiobühne, steht auch selbst immer wieder auf der Bühne. Foto: Michel Foto: Schwarzwälder Bote

Nach der Spielzeit ist vor der Spielzeit: Als Erfolg verbucht die Neue Studiobühne die Aufführungen des Stücks "Blütenträume". Nach dem Saaltheaterstück soll es nun schon bald konkret werden für das Sommertheater im nächsten Jahr.

Baiersbronn/Freudenstadt. Rund 700 Zuschauer haben das Stück "Blütenträume", das in acht Vorstellungen an verschiedenen Spielorten in Baiersbronn und Freudenstadt aufgeführt wurde, gesehen. Es werde eventuell im Frühjahr noch ein- bis zweimal aufgeführt, so Otto Gaiser, Vorsitzender der Neuen Studiobühne. Zwar hätten sich die Akteure noch ein paar mehr Zuschauer gewünscht, doch gegen Ende habe es angezogen. Zwei Vorstellungen seien ausverkauft gewesen.

Die Studiobühne hat mit dem Musiksaal des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums zwar ein Hauptquartier, das sowohl für die Proben als auch für Aufführungen genutzt wird, doch bespielt werden von dem "Theater ohne Theater", wie Gaiser es ausdrückt, eben auch immer wieder andere Bühnen. Der Nachteil sei dabei zwar der Auf- und Abbau, doch insgesamt hätten die wechselnden Spielorte durchaus ihren Reiz, jeder habe seinen eigenen Charme. Ein Sonderlob gibt’s von Gaiser für die Waldorfschule in Freudenstadt, die als Spielstätte für die Theatermacher neu war: "Es ist ein sehr schöner Spielort. Wir sind herzlich aufgenommen worden." Dabei betont Gaiser, dass es letztlich das Gesamtambiente ist, was zählt. Es sei gar nicht so wichtig, dass der Raum 100 Prozent bühnengeeignet ist. Das zeige sich besonders am Kulturpark Glashütte. "Wir sind da relativ flexibel", stellt Gaiser fest. Selbst als mit dem Freilichtheater-stück "Arsen und Spitzenhäubchen" kurzfristig von der Freilichtbühne im Klosterreichenbacher Klosterhof ins Gemeindehaus umgezogen werden musste, habe das ganz gut geklappt.

Auch selbst auf der Bühne

Gaiser wertet die Aufführungen von "Blütenträume" als Erfolg – was das Publikum angeht ebenso wie in Bezug auf die Truppe. Das Team sei bei diesem Stück richtig zusammengewachsen. Das sei auch auf der Bühne spürbar gewesen. 15 Aktive waren bei "Blütenträume" mit auf der Bühne. Zunächst, so Gaiser, sei ein kleines Saalstück mit fünf bis sechs Akteuren geplant gewesen. Doch: "Dann standen alle da und wollten spielen."

So hat Regisseurin Daniela Burkhardt in das Stück von Lutz Hübner extra für die Studiobühne weitere Rollen eingebaut. Sie habe die Rollen gut besetzt und viel Arbeit investiert, um gemeinsam mit den Schauspielern die Charaktere zu entwickeln, sagt Gaiser. Daniela Burkhardt sei da schon detailversessen. Aber: "Es hat sich gelohnt." Das zeigten auch die Rückmeldungen nach den Aufführungen, die seien sehr positiv, vor allem in Hinblick auf die sauber nachgezeichneten Charaktere, erzählt Gaiser, der in dem Stück ebenfalls auf der Bühne stand.

Für das Sommertheater ist sein erklärtes Ziel, nicht zu spielen. Denn nebenher mache er ja noch die Organisation. Es sei schon relativ viel Aufwand, zusätzlich auf der Bühne zu stehen.

Was das Stück für das Sommertheater angeht, stecke die Studiobühne noch in der Findungsphase, eventuell laufe es auf ein Jugendstück hinaus. Die Aufführungen sollen entweder an den ersten drei oder den letzten drei Wochenenden im Juli sein. Der Ort steht noch nicht fest. Denn der hänge vom Stück ab und davon, ob er verfügbar ist. Klar sei aber, dass es ein Freilichttheater werde. Als Favoriten im Gespräch sind zurzeit das Gelände beim Schützenhaus Mitteltal, der Kulturpark Glashütte und der Klosterhof in Klosterreichenbach.

Proben starten im Januar

Bis spätestens Ende November soll das Stück fürs Sommertheater, das wegen des großen organisatorischen Aufwands nur noch alle zwei Jahre stattfindet, festgelegt werden, damit nach ersten Konzeptionsproben im Dezember im Januar in die Proben eingestiegen werden kann. Eines stehe schon fest: Die Regie übernimmt wieder Daniela Burkhardt, die ausgebildete Theaterpädagogin und Schauspielerin ist. Das zweite Stück der Studiobühne mit ihr als Regisseurin und das erste Baiersbronner Sommertheater für sie.

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