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Baiersbronn/Ruhestein Nationalpark: Aggressionen gegen Ranger nehmen zu

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Die Biker waren auf einem gesperrten Pfad unterwegs. Als der Ranger sie darauf aufmerksam machte, wurde die Gruppe pampig. (Symbolbild) Foto: © Sébastien Delaunay – stock.adobe.com

Baiersbronn/Ruhestein  - Die Leitung des Nationalparks Schwarzwald beklagt eine Zunahme aggressiven Verhaltens gegen Ranger.

Mitte September sei ein hauptamtlicher Nationalparkranger aus einer fünfköpfigen Gruppe von Fahrradfahrern heraus bedrängt und zu Boden gestoßen worden. Ein Beteiligter habe versucht, die Dienstjacke des Mitarbeiters zu rauben. "Der Vorfall überschreitet jede Grenze respektvollen Miteinanders," kritisierte Nationalparkleiter Wolfgang Schlund am Freitag. Man habe Anzeige wegen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten gestellt.

Der Ranger hatte die Fahrradfahrer auf die Regeln hingewiesen, weil diese auf einem gesperrten Pfad unterwegs waren. Nach Angaben des Leitenden Rangers Patrick Stader ist aktuell auch in anderen Schutzgebieten der Trend zu Respektlosigkeiten gegenüber Rangern zu beobachten. "Das ist sehr schade, weil es unsere Arbeit natürlich sehr erschwert." Ein Fall wie jetzt sei aber bisher im Nationalpark Schwarzwald noch nicht vorgekommen.

Zunehmend häufig müssen die Mitarbeiter des Nationalparks auch beschädigte Schilder ersetzen. Rund 200 seien es bereits, manche würden sofort nach der Erneuerung wieder zerstört. Das sei nicht nur ärgerlich, sondern auch ein Sicherheitsrisiko.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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