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Baiersbronn Für weiße Schuhe geht’s in den Pranger

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Auch die Baiersbronner Waldgeister sind in die Fasnet gestartet. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn (mb). Das Maskenabstauben stand für die Waldgeister am Dreikönigstag auf dem Programm. Aufgrund einiger Krankheitsfälle waren sie nicht ganz so zahlreich wie sonst in der Mehrzweckhalle in Friedrichstal vertreten, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Nach einem gemütlichen Frühstück gab Vereinsvorsitzender Detlef Feulner gleich einige Neuerungen bekannt. "Die Häsordnung ist uns wichtig. Wer mit weißen Schuhen zum Umzug kommt, kann in Zukunft in den Pranger kommen", so Feulner. Die Mitglieder könnten über die entsprechend "netten Strafen" für Vergehen entscheiden.

"327 Tage ist nun die letzte Fasnet her, das fiel uns unsagbar schwer", so Feulner. Er läutete mit einigen gereimten Worten die Fasnet ein. "Wir sind eine coole, ehrliche und sehr brauchtumsorientierte Gruppe, daher lasst uns auf die Werte besinnen", so der Vorsitzende.

Rund 60 Tage dauert diesmal die fünfte Jahreszeit, bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist. Die Waldgeister haben wieder eine Fasnetspuppe mit dem Namen Cordula Grün gebastelt, die am Fastnachtsdienstag verbrannt wird. Mit einem lauten Narri Narro und flotten Sprüchen, die für jedes aktive Mitglied vorbereitet waren, wurden die Masken der Waldgeister vom Staub befreit. Schellenklängen begleiteten die kurze Zeremonie und standen für die die Vorfreude auf die Saison.

Da es den Waldgeistern neben der Pflege des Fasnetsbrauchtums wichtig ist, sich für soziale Projekte zu engagieren, haben sie sich auch diesmal wieder zum Ziel gesetzt, Spenden zu sammeln. "Dieses Jahr sollen bei unserer Heischeaktion Spenden für den Osterhof in Klosterreichenbach gesammelt werden", so Beate Feulner.

In dieser Saison wollen die Waldgeister an mehreren Umzügen in der Region teilnehmen, geplant ist der Besuch von zwölf Brauchtumsabenden. Der Besuch der Narrenmesse sowie eines Seniorenheims stehen ebenfalls auf dem Programm der Narren. Insgesamt hat der Verein zurzeit 36 Mitglieder, davon sind 28 aktiv dabei. Viele Kinder begleiten das Treiben der Narren.

Nach dem offiziellen Teil des Abstaubens folgte ein fröhlicher Nachmittag. Spiele und Tanz sowie eine Büttenrede gaben einen Vorgeschmack auf die fünfte Jahreszeit.

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