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Baiersbronn Freie Fahrt auf dem neuen Boulevard

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Die Freudenstädter Straße in Baiersbronn ist wieder beidseitig befahrbar – zumindest ein Teil davon. Am Freitag wurde der erste Bauabschnitt nach einjähriger Umgestaltung offiziell für den Verkehr freigegeben.

Baiersbronn. Die Gäste – Anwohner, Vertreter anliegender Gewerbebetriebe, des Planungsbüros, der Baufirma und der Verwaltung sowie Gemeinde- und Bezirksbeiräte – applaudierten, als die ersten Autos auf dem neuen Straßenabschnitt an ihnen vorbei fuhren.

Bürgermeister Michael Ruf räumte mit Unterstützung von Bernd Heinroth von Planstatt Senner, mit Norbert Gaisser vom gleichnamigen Planungsbüro, Bauamtsleiter Thomas Kuntosch und dem Bezirksbeiratsvorsitzenden Ingo Christein die Barriere beiseite und gab damit das 200 Meter lange Teilstück für den Verkehr frei.

Ein Jahr zuvor war der Spatenstich erfolgt. Danach wurde ein bepflanzter Mittelstreifen angelegt. Dies sei im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe auf einer innerörtlichen Bundesstraße einzigartig, wie Bernd Heinroth betonte. Er erinnerte an Keller, die im Straßenbereich aufgetaucht waren und die Arbeiten verzögert hatten. Trotzdem ging alles recht schnell. Jetzt dürfen sich Baiersbronner und Gäste über breite Gehwege, viele Bäume und Pflanzen, die farbig angestrahlt werden, und über neue Straßenlampen freuen.

"Wir haben mit blau begonnen. Jetzt sind wir bei grün. Wir haben noch ein paar Farben zum Ausprobieren. Ich habe aber noch nicht die App, mit der ich die Farben selbst bestimmen kann. Und sie zeigt auch nicht die Stimmungslage des Bürgermeisters", sagte Michael Ruf über die Beleuchtung der Pflanzen im Gehwegbereich, die in der Bevölkerung zu Diskussionen geführt hat.

"Ich hoffe, dass alles so geworden ist, wie wir es vorher versprochen und in zahlreichen Bürgerversammlungen vorgestellt hatten", so der Planer. "Ich freue mich unheimlich", sagte Bürgermeister Michael Ruf und erinnerte an den "aufwendigen Beteiligungsprozess der Bürger" und an die verschiedenen Bauphasen, in denen die Freudenstädter Straße immer nur auf einer Spur befahrbar war. Es sei allen an der Planung Beteiligten ein großes Anliegen gewesen, mehr Grün in den Bereich zu bringen.

Die Dominanz des Verkehrs ist durchbrochen

Mit dem bepflanzten Mittelstreifen sei dies gelungen, so Ruf. Dank ihm sei die Querung der Straße jetzt einfacher und die Dominanz des Verkehrs durchbrochen. Ruf ist sich sicher: "Das bedeutet eine größere Lebensqualität." Sein Dank für die gelungene Straßenumgestaltung galt neben Anwohnern und Geschäftsinhabern dem Gemeinderat und dem Bezirksbeirat für die Freigabe der finanziellen Mittel und die politische Unterstützung, dem Büro Planstatt Senner, der örtlichen Bauleitung des Ingenieurbüros Gaisser sowie der ausführenden Baufirma Reif und ihren Mitarbeitern.

Letztere hätten im vergangenen Jahr bei brütender Hitze arbeiten müssen und vor wenigen Tagen noch die letzten Pflasterarbeiten bei strömendem Regen erledigt.

Dank sagte der Bürgermeister auch der Gemeindegärtnerei für die Bepflanzung, den Gemeindewerken Baiersbronn für die Beleuchtung sowie den Mitarbeitern im Bauamt für ein "gelungenes Megaprojekt" das, auch wegen der Umleitung des Verkehrs "nicht einfach zu bewerkstelligen war".

Bevor die Gäste auf der Terrasse des Cafés am Eck auf die Freigabe des ersten Straßenabschnitts anstoßen durften, erfuhren sie von Bernd Heinroth, wie die Arbeiten im letzten Straßendrittel weiter gehen werden. Im nächsten Abschnitt seien die Arbeiten bereits in vollem Gang.

Das gesamte Projekt soll bis Ende des Jahres fertig sein

Durch die Möglichkeit, den Verkehr über eine Behelfsbrücke abzuleiten, gingen die Arbeiten zügig voran, erklärte er. Nach der Straße kommen die Brücken an die Reihe und zum Schluss die Wilhelm-Münster-Kreuzung. Er werde "alles dafür tun", versprach der Planer, dass bis Jahresende das gesamte Projekt mit Kosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro – ohne Brückensanierung – fertig wird.

Bürgermeister Ruf appellierte an die Baiersbronner, in den Geschäften am "Boulevard Freudenstädter Straße" während der andauernden Bauarbeiten weiter einzukaufen. Die Gemeinde habe dafür bereits bei der Umgestaltung des ersten Abschnitts ein entsprechendes Parkkonzept ausgewiesen.

Für die kommende Woche kündigte er allerdings eine erneute Sperrung des eben erst freigegebenen Straßenabschnitts an. Wegen des schlechten Wetters konnte die Fahrbahnmarkierung nicht mehr rechtzeitig angebracht werden. Dies soll schnellstmöglich an einem regenfreien Tag geschehen.

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