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Baiersbronn Facetten des Lebens in neuem Kontext

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Werke Ralf Altrieths sind bis zum 17. Oktober in der Galerie U zu sehen. Foto: Eberhardt Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Tina Eberhardt

Baiersbronn. Heimspiel in der Galerie U: In der siebten Runde präsentiert Ulrich Finkbeiner nicht nur die erste ohne Kooperation entstandene Ausstellung. Der Künstler, dessen Werke in der Wilhelm-Münster-Straße 9 in Baiersbronn zu sehen sind, ist auch noch ein Einheimischer: Ralf Altrieth.

"Die erste Ausstellung, die eine gewisse Beziehung zu Baiersbronn hat", meinte Ulrich Finkbeiner in typischem Understatement, als er die Vernissage in der Galerie U eröffnete. Tatsächlich ist Künstler Ralf Altrieth in Baiersbronn aufgewachsen und zur Schule gegangen, bevor es ihn nach dem Abitur vor 25 Jahren in die weite Welt zog und schließlich in die Normandie verschlug, wo er mit seiner Frau lebt. Dass Altrieth sich die Beziehung zur Heimat trotzdem bewahrt hat, zeigt schon der Titel der Ausstellung "Back home again", sichtbar wurde es aber vor allem an der Gästeschar, die zur Ausstellungseröffnung durch die Galerie schlenderte. Denn sie erfüllte den Wunsch, den Ulrich Finkbeiner seit Eröffnung für sein Haus hegt: Dass dort auch die Baiersbronner Bürger ein- und ausgehen. Die wilden und explosiven, gleichzeitig sanft und poetisch wirkenden Bilder ließen dabei manchen mit schräg gelegtem Kopf vor den teils großflächigen und dann wieder kleinformatigen Bildern verharren.

Zugang zu Altrieths Werken verschaffte Kunsthistoriker Friedhelm Häring, der in gewohnt heiterer und temperamentvoller Manier die Brücke vom Beobachter zum Kunstwerk schlug. Denn nicht alles war leicht zugänglich. Altrieths vielschichtiger und abstrakter Malstil ist eine Sammlung von Eindrücken und Empfindungen, mit der die Facetten des Lebens in stilistischen, farblichen und manchmal mit Wortfetzen umrahmten Konstellationen in neuen Kontext zueinander gestellt werden. "Jimmy Schwarzwälder, poète", lautet der liebevoll klingende Titel eins von Altrieths Werken. Ein anderer Name, "Creation d’une nouvelle réalité" lässt Altrieths Antrieb hinter seinem Schaffen erahnen. Und dieses scheint im Prozess so frei und undogmatisch zu sein wie die Bilder, die daraus hervorgehen. "Ich bin Autodidakt", betont Altrieth, der nach der Malerei auch noch den Jazz für sich entdeckt hatte, im persönlichen Gespräch. "Ich lerne durch Treffen, Begegnung, Beobachtung." Heute ist er mal als malender Musiker oder als musizierender Maler unterwegs.

Dass Altrieth mit seinen Werken nun wieder den Weg in die Heimat der Kindertage gefunden hat, ist seiner Mutter zu verdanken. Da gebe es eine Galerie, erzählte sie dem Sohn, der sonst von einem Haus in Paris vertreten wird. Dieser wurde während des letzten Weihnachtsurlaubs prompt mit einer Auswahl an Werken bei Ulrich Finkbeiner vorstellig.

 
 

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