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Baiersbronn Artisten schweben durch Manege

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Jan Navratil begeisterte beim Jonglieren. Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn (mb). Beste Unterhaltung bot der Zirkus Charles Knie bei seinem Gastspiel in Baiersbronn.

Rund 1000 Gäste hatten sich im großen Zelt auf dem Festplatz Aue zur Premiere eingefunden, bei der fast zweieinhalb Stunden Zirkus der Extraklasse geboten wurde. Akrobaten und Tierdompteure, Tänzerinnen und Musiker unterhielten die Zuschauer auf spektakuläre Weise und zeigten eine Mischung aus traditioneller Zirkuskunst und moderner Unterhaltung.

Kamele, Zebras und ein Känguru sprangen durch die Manege. Für internationales Flair sorgten die charismatischen Künstler, insbesondere die Lieder der Sängerin Katie Azzario-Lacey und das Live-Orchester Charles Knie.

Clown schlüpft als Liebesbote in Amor-Kostüm

Die Rollschuhakrobatik des Duos Medini, das auf einer Art Miniplattform waghalsige Tricks und Hebefiguren präsentierte, löste Begeisterung aus. Wann immer der junge Clown Gino einige Zuschauer in die Mitte der Manage lockte, waren seine Späße Garant für anhaltendes Lachen. Ob als Liebesbote im Amor-Kostüm oder als geübter Bogenschütze der angesichts zerplatzender Luftballons verzweifelte, die Showeinlagen waren pantomimisch ausgefeilt und ließen auch die vielen jungen Gäste in Gelächter ausbrechen.

Das Duo Romance zeigte akrobatische Artistik an der Stange und hoch in der Luft an den Gurten. Die Darbietungen sahen zwar spielerisch und leicht aus, waren aber Meisterleistungen an Körperbeherrschung und turnerischem Können.

Die rumänischen Artisten Adelina und Alex verzauberten das Publikum, während sie scheinbar schwerelos durch die Manege schwebten. Die Auftritte des Show-Ballettes waren glamourös. Die Tänzerinnen in ihren funkelnden Kostümen unterhielten die Gäste oder unterstützten einige Programmpunkte.

Vier Motorräder flitzen durch eine 4,40 Meter große Kugel

Einer der Höhepunkte der Vorstellung war die Motorradkugel des Diorio’s Teams aus Brasilien. In einer nur 4,40 Meter großen Stahlkugel flitzten bis zu vier Motorräder wild durcheinander. Faszinierende Schreie gab es aus dem Publikum, als sich die Stahlkugel öffnete und die Motorräder weiter im Kreis fuhren.

Nach der Pause präsentierte der mehrfach preisgekrönte Alexander Lacey Löwen und Tiger in seiner gemischten Raubtierschau. Fast spielerisch ließ er die imposanten Raubkatzen durch die Manege tanzen und zeigte eine beeindruckende Tierdressur mit überaus gepflegten Wildtieren. Perfekte Technik zeigte Jan Navratil mit seiner Jonglage-Einlage, während Bauchredner Kenneth Huesca nicht nur seiner Puppe, sondern auch einigen Publikumsgästen das ein oder andere ungewollte Wort in den Mund legte.

Beim Finale schwang sich das Duo Vanegas auf einem rotierenden Riesenpendel in luftige Höhen und zeigte Seilsprünge und Salti in Perfektion. Für die waghalsigen Übungen gab es am Ende tosenden Applaus.

Der in Monte Carlo im Jahr 2017 preisgekrönte Zirkus gastiert noch bis Donnerstag, 18. Juli, in Horb.

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