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Baden-Württemberg Erst sengende Hitze, dann Unwetter

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Starkregen setzte vielerorts in Baden-Württemberg Straßen unter Wasser. Foto: dpa

Baden-Württemberg - Ein schweres Unwetter ist am Donnerstag über Teile Baden-Württemberg gezogen. Mehrmals mussten Polizei und Feuerwehr ausrücken. Vor allem umgestürzte Bäume forderten die Einsatzkräfte. Streckenweise wurde der Bahnverkehr lahmgelegt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor schweren Gewittern in Teilen des Landes gewarnt. Meteorologen rechneten mit Starkregen, Hagel und Orkanböen. Noch am Morgen waren die Temperaturen im Südwesten erneut auf Hochsommerniveau geklettert. "Am Wochenende ist der ganze Spuk vorbei", sagte eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart. Eine Kaltfront schaffe die heiße und feuchte Luft der vergangenen Tage weg.

In Mannheim war die Feuerwehr stundenlang im Dauereinsatz. Dort gingen innerhalb einer Stunde mehr als 180 Notrufe ein. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, mussten sie mehr als 50 Mal ausrücken. Bäume krachten um, aufgewirbelter Staub löste Brandmelder aus. Am Güterbahnhof in der Nähe Mannheims fegte der Wind das Dach einer Lokwerkstatt weg. In Fellbach (Rems-Murr-Kreis) krachte ein größerer Ast auf ein fahrendes Auto. An dem Fahrzeug entstand dabei ein Sachschaden von 2000 Euro, wie die Polizei mitteilte.

Auch der Bahnverkehr war beeinträchtigt. Von Karlsruhe aus nach Norden sei zeitweise nichts mehr gegangen, sagte eine Bahn-Sprecherin in Stuttgart. Dadurch kam es auch zu Verspätungen von Zügen, die aus dem Norden nach Baden-Württemberg wollten. Die Unwetterfront zog vom Saarland aus über das Rheinland-Pfalz bis nach Hessen.

Im Südwesten kam es vereinzelt zu Störungen, meist durch Bäume oder andere Gegenstände, die der starke Wind auf die Gleise geweht hatte. So sei etwa der Regionalverkehr zwischen Mannheim und Heilbronn zwischen 15 und 16.30 Uhr unterbrochen gewesen, weil sich am Rangierbahnhof in Mannheim ein Dachteil gelöst habe und in die Oberleitung geflogen sei.

Auf ihrer Website bat die Bahn wegen der Unwetter die Kunden, vorab ihre Verbindungen zu überprüfen. Schwere Gewitter und heftige Winde hatten auch den Flughafen Frankfurt zwischenzeitlich lahmgelegt. Rund eine halbe Stunde lang waren keine Starts und Landungen möglich. Dutzende Flüge mussten gestrichen werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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