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Baden-Württemberg DGB zieht am Tag der Arbeit auf die Straße

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Demonstranten gehen in Stuttgart zu einer Gewerkschaftskundgebung zum 1. Mai. Foto: dpa

Freiburg - Für gerechtere Arbeitsverhältnisse, gegen Krieg und Intoleranz - beim Tag der Arbeit am 1. Mai zeigen die Gewerkschaften Flagge.

Gewerkschafter im Südwesten haben unter dem Motto "Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit" den Tag der Arbeit begangen. Landesweit nahmen rund 24.000 Menschen an den Kundgebungen und Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) teil. Die Veranstaltungen verliefen friedlich und ohne Störungen. Bundesweit nahmen 340.600 Menschen an den DGB-Kundgebungen teil.

Bei der diesjährigen Hauptkundgebung am Dienstag in Freiburg rief der DGB-Landesvorsitzende Martin Kunzmann vor 2500 Teilnehmern die Arbeitgeber dazu auf, die Spaltung des Arbeitsmarktes zu überwinden. Der DGB Baden-Württemberg richtete am 1. Mai 41 Veranstaltungen aus, rund um den Tag der Arbeit waren insgesamt 52 geplant. In Mannheim wurden 2500 Teilnehmende gezählt. Dort sprach Andreas Harnack, der Regionalleiter der IG BAU in Baden-Württemberg.

Tarifverträge sind laut Kunzmann in einem vorab verbreiteten Text eine Voraussetzung für gute und sichere Arbeitsplätze. Deshalb müsse die Tarifbindung gestärkt werden. "Im Südwesten profitieren nur noch gut 50 Prozent der Beschäftigten von einem Flächentarifvertrag. Betriebe ohne Tarifverträge verschaffen sich durch niedrigere Entgelte und längere Arbeitszeiten einen unlauteren Wettbewerbsvorteil – auf Kosten ihrer Belegschaft." Insbesondere Frauen profitierten von Tarifverträgen, weil die Verträge Diskriminierungen verhinderten.

Der DGB Baden-Württemberg forderte die grün-schwarze Landesregierung auf, mit den Gewerkschaften ein Bündnis für Tarifbindung und Mitbestimmung zu schmieden. Er sei enttäuscht, dass die Landesregierung Tarifbindung und Mitbestimmung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge nicht zu einem verbindlichen Kriterium machen wolle.

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